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Feministische Theorien

Rosa Luxemburg – Eine Vordenkerin der Intersektionalität?

11.01.2013, Kathrin Schrader

Seit den 1970er Jahren wird von Teilen der feministischen Bewegung intersektionales Denken praktiziert, auch wenn damals der Terminus noch nicht verwendet wurde. Jedoch verorte ich die VorläuferInnen intersektionaler Ansätze bereits viel früher. Es gab schon immer kritische DenkerInnen, die ihrer Sicht auf die Welt die Verwobenheit von Kategorien zu Grunde legten und dies an das Postulat ethischer Grundsätze menschlichen Zusammenlebens knüpften. So würde ich auch Rosa Luxemburg als eine Wegbereiterin intersektionalen Denkens einen Platz einräumen, da ihre politischen Forderungen aus heutiger Sicht bereits intersektional angelegt waren. Es geht mir nicht darum, Luxemburg die Entwicklung einer intersektionalen Theorie zuzuschreiben, sondern zu zeigen, dass ihre „Kampfschriften für allgemeine Menschenrechte“ eine Grundlage für die spezifische Wahrnehmung von Unrecht aufgrund unterschiedlicher Differenzkategorien sind und sich daraus ein zeitgemäßer Ansatz für die Untersuchung von Diskriminierung und Empowerment ableiten lässt. (1)

1918 schrieb Luxemburg in kritischer Auseinandersetzung mit der Rolle der Bolschewiki in der russischen Revolution ihr berühmtes Diktum:
“Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für die Mitglieder der Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der ‚Gerechtigkeit’, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ‘Freiheit’ zum Privilegium wird” (Luxemburg 1918/ 2006, 94).
Luxemburg forderte, dass Freiheit nicht zum Privileg einzelner sozialer Interessengruppen werden dürfe. Sie, die sich aufgrund ihrer humanistischen Gesinnung gegen Unterdrückung und Ausbeutung wandte und als Folge den repressiven Staatsapparat zu spüren bekam, besaß den Mut, politisch Gleichgesinnte hart zu kritisieren. Zwar war das Regime der Bolschewiki für sie eine Herrschaft von Menschen, deren politische Position sie teilte, trotzdem kritisierte sie die inhärente Tendenz zur Diktatur im Denken ihrer Gesinnungsgenossen. Luxemburg plädierte stattdessen für demokratische Regierungsformen, denn gerade die Demokratie ist für Luxemburg ein wichtiges Element des Sozialismus. Sie forderte eine sozialistische Demokratie der breiten Massen, der gesamten Volksmasse, sonst „wird der Sozialismus vom grünen Tisch eines Dutzends Intellektueller dekretiert, oktroyiert“ (ebd. 95). Luxemburg ging es um eine Freiheit in Gleichheit bzw. um die Wechselwirkung zwischen politischer Freiheit und sozialer Gleichheit. Die Freiheit ist immer die Freiheit der Anderen, das ist Luxemburgs philosophische Lebensmaxime. Die „Schule des öffentlichen Lebens selbst, uneingeschränkteste breiteste Demokratie, öffentliche Meinung“, das seien die heilsamen Kräfte, derer es bedarf, um soziale Instinkte, Masseninitiative und Idealismus, der über die Leiden hinweg trägt, wachsen zu lassen (ebd. 95ff). Mit Schulung meint Luxemburg nicht die von oben aufoktroyierte Wissensvermittlung oder das Aufholen von Defiziten, sondern, dass die Schule des Lernens die Praxis, die Selbsttätigkeit der Massen (vgl. dazu auch Haug 2007, 47ff) sei. Freiheit bekommen wir nicht qua Geburt verliehen, sie muss erkämpft werden, es geht immer darum, sie anderen nicht nur zuzugestehen, sondern auch zu ermöglichen und notfalls für sie zu erkämpfen. Freiheit entsteht nicht, wenn nur die eigene Unterdrückung beseitigt wird, sondern erst, wenn auch die Unterdrückung der Anderen bekämpft wird, auch wenn wir von ihr profitieren. Eine Gesellschaft ist im Sinne von Luxemburg nur frei, wenn sie zur freien Entwicklung einer jeden Gesellschaft und zur solidarischen Entwicklung beiträgt. Das bedeutet der Freiheitsbegriff von Luxemburg wendet sich gegen strukturelle Herrschaftsverhältnisse und nimmt eine subjektive Position im Sinne einer gesellschaftlichen Verantwortung ein. Das ist nach meiner Lesart ein intersektionaler Blick auf Freiheit, Gerechtigkeit und Unterdrückung, weil sie die Andersdenkenden mit in ihren Kampf gegen Ausbeutung einbezieht. Luxemburg selbst war als Frau, Jüdin, Kommunistin, polnischer Herkunft und durch ihre körperliche Verfasstheit von verschiedenen Herrschaftsverhältnissen betroffen. Sie plädierte für eine internationale Solidarität, indem sie die deutsche Sozialdemokratie und das Proletariat auf die weltweiten Auswirkungen des Imperialismus hinwies und an ihre globale Verantwortung appellierte. Sie bezog sich dabei nur auf die Masterkategorie Klasse, dachte diese aber immer in Bezug auf die Freiheit aller Menschen. Allerdings muss Luxemburgs Kritik am Kolonialismus punktuell hinterfragt werden, da sie von einer euro- und androzentristischen Sicht vor dem Hintergrund der abendländischen Aufklärung ausgeht. Das unten stehende Zitat zeigt, dass Luxemburg zwar die koloniale Gewalt gegen unterdrückte Völker reflektiert und dagegen argumentiert, sie aber den sprachlichen Rassismus des N…-Wortes unhinterfragt mitträgt. Jedoch existiert zu Beginn des 20. Jahrhundert noch kein Bewusstsein über die Gewalt von Sprache und Begriffen. Auch scheut sie sich nicht, zur ironischen Zuspitzung ihrer Argumentation, die dichotomen Stereotype der kleinbürgerlichen Familie, des von Sorgen geplagten, lesenden Mannes und seines keifenden Weibes, aufzugreifen. Die Ironie ist vor dem Hintergrund ihrer Kritik am Bürgertum zu verstehen.
„Für den Begriff und geistigen Horizont des Durchschnittsspießers gehört die auswärtige Politik zu jenem Abteil der Morgenzeitung, das er beim Morgenkaffee liest zur Zerstreuung seiner Sorgen oder von dem Gekeife seiner besseren Hälfte. Für die Arbeiterklasse dagegen ist die auswärtige Politik tief ernst und äußerst wichtig. Es ist nicht immer so gewesen. Wenn man das geistige Leben der Arbeiterschaft in den letzten Jahrzehnten verfolgt, so kann man förmlich den Puls dieses geistigen Lebens fühlen und beobachten, wie von Jahr zu Jahr bei der Arbeiterschaft die Aufmerksamkeit für die auswärtige Politik wächst. Trotzdem ist es noch immer nicht genug, es muss dahin gebracht werden, dass jede Arbeiterin und jeder Arbeiter verstehen lernt, dass es gilt, mit derselben Energie, Aufmerksamkeit und Leidenschaft wie die Fragen der inneren Politik alle Geschehnisse der Weltpolitik zu verfolgen. Jede Proletarierfrau und jeder Proletarier müssen sich heute sagen, es geschieht nichts in der auswärtigen Politik, was nicht die eigensten Interessen des Proletariats berührt. Wenn in Afrika von den deutschen Militärs die N… [Änderung K.S.] unterdrückt werden“ (Luxemburg 1913, 212). (3)
Die Konsequenz solchen Denkens ist, das Andere immer in die eigenen Forderungen und Kämpfe einzubeziehen. Meines Erachtens ist das ein wichtiger Ausgangspunkt für intersektionale Perspektiven in der Forschung oder in sozialen Bewegungen, um auch denjenigen eine Stimme zu geben, die marginalisiert und im Diskurs der bürgerlichen Mehrheit „nutzlos“ und „überflüssig“ sind, solange ihre Position nicht menschenfeindlich ist. Der erste Schritt, um die Verwobenheit von Ungleichheitskategorien zu verstehen, ist die Unterdrückung der Anderen und die eigenen Privilegien wahrzunehmen und anzuerkennen. Genau so handelt Luxemburg und stellt sich gegen viele ihrer GesinnungsgenossInnen. Ihre Ansätze zur Befreiung der Menschen von Ausbeutung und Unterdrückung können ein solides Fundament bilden, um prekäre Lebenssituationen und Unterdrückungsmomente nicht als „anything goes“ innerhalb des Kapitalismus zu erforschen, sondern die Situation der Unterdrückung und Diskriminierung zu skandalisieren, ohne dabei die Anerkennung und den Respekt gegenüber den Betroffenen zu vernachlässigen und so wie Luxemburg Empowerment auch für sie zu fordern.
Im Gegensatz zu Karl Marx und Friedrich Engels, die im „Lumpenproletariat“ (4) eine Ansammlung moralisch verkommener Subjekte sehen, denen sie jegliches revolutionäres Potential und Bündnisfähigkeit absprechen und es dann auch dabei belassen, hinterfragt Luxemburg diese Zuschreibungen und verweist auf die gesellschaftlichen Verhältnisse, die Menschen zu Lumpenproletariern machten. Frigga Haug weist in einer Fußnote darauf hin, dass Luxemburgs eindrücklichste Schriften der Anklage den Obdachlosen, am Leben Verzweifelten und Kriminellen gelten und dabei die gesellschaftlichen Verhältnisse in den Fokus nehmen (Haug 2007, 157, Fn. 111). Luxemburgs Anklage an die Gesellschaft ist unverblümt und deutlich. Sie beschämt diejenigen, die sich noch vermeintlich als die Rechtschaffenen bezeichnen können, da sie aufgrund der fiktiven Mauer (zwischen „Zivilisation“ und „Wildheit“) selten an die „Ausgestoßenen“ denken (müssen). Luxemburg beschreibt sehr eindrücklich und reich an Metaphern, wie konstruiert diese Mauer ist, denn das grauenhafte Gespenst des Elends kann plötzlich die Maske der Wohlanständigkeit herunterreißen und zeigt, dass unter dem „Tand der Zivilisation ein Abgrund der Barbarei (…) gähnt“ (Luxemburg 1912/ 2006, 52f). Im Anschluss dekonstruiert sie die Auffassung, dass nur schwache und schlechte Elemente der Verelendung anheimfallen, und gibt als Ursachen die Klassenspaltung an, denn die schwachen und schlechten Naturen höherer Klassen seien geschützt vor solchen Verelendungen (ebd.). Sie kritisiert, dass die „Säulen der Gesellschaft“ inzwischen nicht mehr nur aus dem Reichskanzlerpalais und der Deutschen Bank bestehen, sondern auch aus dem „Asyl für Obdachlose“ und dem „Polizeigewahrsam“ (ebd. 54f). Indem Luxemburg den Diskurs über die “Schlechten” und „Schwachen“ auf der repräsentativen Ebene aufgreift, die Herrschaftsstrukturen anklagt und die Situation der Arbeiterklasse einbezieht, zeigt sie die Verwobenheit der Ebenen auf. Die Zeitlosigkeit ihrer Position zeigt sich zum einen in dem Bezug zu den aktuellen Diskursen um die Leistungsunfähigen (die Schwachen) sowie die Kriminellen (die Schlechten). Zum anderen wird sie auch in den Abgrenzungstendenzen der Mittelschicht sichtbar, die diese aus Angst vor dem Verlust an gesellschaftlicher Teilhabe praktizieren. Ebenso verhält es sich mit der neoliberalen Verwaltung des Elends derer, die ausgestoßen sind.
Luxemburg sieht in den Menschen ein positives Potential, das während revolutionärer Umwälzungen durch die Vernichtung der althergebrachten negativen Zuschreibungen und der Einforderung von Mitarbeit und Verantwortung aktiviert werden kann (6). Einen solchen Ansatz würde man heutzutage als Empowerment bezeichnen. Luxemburgs Glaube an die „Ausgestoßenen“ und ihre Anklage der gesellschaftlichen Verhältnisse ist für mich wichtig, da die so genannten „Armen und Randständigen“ heute genauso undifferenziert und negativ gesehen werden wie früher das „Lumpenproletariat“.

(1) Diese Idee habe ich von Frigga Haug übernommen, die sich differenziert mit dem Thema “Rosa Luxemburg und die Politik der Frauen” auseinandersetzt. Ihre Herangehensweise besteht nicht darin zu prüfen, ob Luxemburg als Feministin bezeichnet werden könnte, sondern was aus ihren Schriften für die Frauenpolitik zu lernen sei (Haug 2007, 14).
(2) Aus Gründen der politischen political correctness schreibe ich das N…-Wort auch im Zitat nicht aus.
(3) Im Jahre 1904 hatten sich in Südwestafrika die Völker der Hereros und der Hottentotten gegen die Kolonialherrschaft des deutschen Imperialismus erhoben. Der Aufstand, der den Charakter eines Freiheitskrieges trug, endete mit einer verlustreichen Niederlage dieser Völker, nachdem die deutschen Kolonialtruppen drei Jahre lang mit äußerster Grausamkeit gegen sie vorgegangen waren.
(4) Im Kommunistischen Manifest beschreiben Marx/ Engels die subproletarischen Gruppen folgendermaßen: “Das Lumpenproletariat, diese passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft, wird durch eine proletarische Revolution stellenweise in die Bewegung hineingeschleudert, seiner ganzen Lebenslage nach wird es bereitwilliger sein, sich zu reaktionären Umtrieben erkaufen zu lassen (Engels/ Marx 1890/ 1975, 472)
(6) “… so ist die Revolution selbst und ihr erneuerndes Prinzip, das von ihr hervorgerufene geistige Leben, Aktivität und Selbstverantwortung der Massen, also die breiteste politische Freiheit als ihre Form, die einzige heilende und reinigende Sonne” (Luxemburg 1918/ 2006, 95).

Literatur
Engels, Friedrich/ Marx, Karl (1890/ 1975): Das Kommunistische Manifest. MEW 4, Berlin
Haug, Frigga (2007): Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik. Hamburg.
Luxemburg, Rosa (1912): Die Gleichheit, 22. Jg. Nr. 8, Stuttgart, 113-115. In: Schütrumpf, Jörn (Hg.), (2006): Rosa Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit, Berlin.
Luxemburg, Rosa (1913): Die weltpolitische Lage. Rede am 27. Mai 1913 in Leipzig-Plagwitz, Leipziger Volkszeitung, Nr. 121 vom 29. Mai 1913. In: Dies.: Gesammelte Werke, Band 3, 212-219.
Luxemburg, Rosa (1918): Zur russischen Revolution IV. In: Schütrumpf, Jörn (Hg.), (2006): Rosa Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit, Berlin.


2 Kommentare »

  1. Liebe Kathrin Schrader,
    vielen Dank für diese überzeugende Ausführung zum Thema Intersektionalität in Luxemburgs Schriften und Reden. Und in Hinblick auf ihre differenzierte Haltung über das Lumpenproletariat hat sie wohl auch die Parole der “99 Prozentler” vorweggenommen.
    Könnten wir vielleicht mehr lesen über diesen Satz, wie er zu Ende gedacht ist?
    “Wenn in Afrika von den deutschen Militärs die N… [Änderung K.S.] unterdrückt werden“ (Luxemburg 1913, 212).

    Im Zusammenhang von Rassismus in Kant, Hume und Hegel wird manchmal behauptet, dass sie eben Kinder ihrer Zeit waren; dagegen spricht, daß Afrikaner in Europa schon zu deren Zeiten und auch schon zuvor Doktorarbeiten der Philosophie geschrieben hatten und daß zeitgenössische weisse Deutsche den Rassismus angeprangert hatten.
    (Race & Racism in Continental Philosophy von Robert Bernasconi, Sybol Cook)

    Die Frage ist, ob Luxemburgs Denken wirklich frei von Rassismus sein kann, wenn die Sprache nicht gewaltfrei ist.

    Herzliche Grüße aus Cortland, NY,
    Mechthild Nagel

    Comment by Mechthild Nagel — 14.01.2013 um 18:48

  2. Liebe Mechthild Nagel,
    vielen Dank für den Kommentar und auch für den Literatuhinweis.
    Sie haben vollkommen Recht, der Satz kann als eine Entschuldigung verstanden werden. Das war nicht meine Absicht, ich wollte zeigen, dass Luxemburg Unterdrückung über den europäischen Kontext hinaus theamtisierte und die Kolonialsierung anprangerte. Was man für Kant, Hume und Hegel nicht behaupten kann. Im Gegenteil, mit seiner “Rassentheorie” legitimierte Kant den Kolonialismus. Insofern würde ich da deutlich differenzieren.
    Und generell stimme ich Ihnen zu, dass Luxemburgs Denken genauso wenig frei von Rassismus sein kann, wie unser Denken, da Sprache nicht gewaltfrei ist. Deshalb finde ich den Ansatz der Intersektionalität fruchtbar, da er mich (als Weisse)in die Verantwortung nimmt und herrschaftskritische Vordenker_innen. Vorausgesetzt man nimmt den Ansatz ernst.
    Das Zitat sende ich Ihnen, wegen der Kommentarfunktion.
    Mit vielen Grüßen Kathrin Schrader

    Comment by Kathrin Schrader — 16.01.2013 um 11:55

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