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Technologie

Gender Trouble im Web 2.0. Sexismus, Homophobie, Antifeminismus und Heteronormativität im neuen alten Internet

10.01.2008, Tanja Carstensen

Mit den heutzutage zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Weblogs, Wikis, des Podcasting und Communities wie YouTube, MySpace und dem studiVZ verspricht das Internet eine stärkere Partizipation der Netznutzer_innen und neue Beteilungsformen. Aus Geschlechterperspektiven bleibt das “Web 2.0″ allerdings ambivalent. Neben queer-feministischen Interventionen kommt es gleichzeitig immer wieder zu antifeministischen, homophoben und sexistischen Angriffen aus der Mitte der Web 2.0-Community… Zum ganzen Artikel


Hat die Nanotechnologie ein Geschlecht?

27.11.2007, Tanja Carstensen

Nanotechnologie gilt zurzeit als Zukunftstechnologie Nr. 1. Kritische Stimmen dazu sind bisher selten, es überwiegen Hoffnungen auf Innovation, sichere Arbeitsplätze und Standortsicherung. In diese Argumentationslogik fügen sich auch Projekte wie Nano-4-women und WomenInNano ein, die (mal wieder) am (angeblich) zögerlichen Zugang von Frauen zu neuen Technologien ansetzen. Hoffnung auf eine differenziertere Diskussion der Nanotechnologie aus feministischen Perspektiven bieten neuerdings erste Versuche von Geschlechterforscherinnen und feministischen Natur- und Technikwissenschaftlerinnen, die beispielsweise Fragen nach Vergeschlechtlichungsprozessen in Nano-Diskursen und Fragen nach Effekten von Nanotechnologie auf den menschlichen Körper aufwerfen… Zum ganzen Artikel


Gender@Wiki – ein Fachwiki für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung

16.03.2007, Tanja Carstensen

Am 09.02.2007 ging das Gender@Wiki unter www.genderwiki.de online. Mit diesem Projekt, das aus einem studentischen Projekttutorium heraus entwickelt wurde, entsteht ein Informations- und Vernetzungsangebot für die Frauen- und Geschlechterforschung, mit dem sich aus feministischer und wissenschaftspolitischer Sicht sowie für die Internetforschung und -gestaltung verschiedene interessante Chancen, Herausforderungen und Fragen ergeben… Zum ganzen Artikel


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Sorgearbeit für sich und Andere ist von enormer Bedeutung sowohl für das umsorgte Individuum als auch für eine menschenwürdige Gesellschaft – das ist allgemeiner Konsens. Auch dass die privat zu organisierende Sorgearbeit zunimmt, wenn wie derzeit die staatlich... mehr

Das Grauen vor der Prostitution, den Drogen … den Anderen

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