20.09.2007, Rhoda Tretow
Das rechtsverbindliche, internationale Übereinkommen CEDAW bietet im Vergleich mit anderen Antidiskriminierungsinstrumenten mehrere Vorteile: es erlaubt zeitweilige Sondermaßnahmen zu Gunsten von Frauen, es ist frauenspezifisch, inhaltlich umfassend und so formuliert, dass auch neu entstehende Diskriminierungstatbestände geahndet werden können. Anlässlich der Veröffentlichung des 6. Staatenberichts der Bundesrepublik Deutschland wird im Folgenden anhand von Beispielen aus der vergangenen Berichtsperiode skizziert, wie verschiedene gesellschaftliche AkteurInnen dazu beitragen können, CEDAW zum Prüfstein jeder Entscheidung öffentlicher Gremien und politischer Maßnahmen avancieren zu lassen. Zum ganzen Artikel
8.03.2007, Melanie Groß
Am 5. März wurde in Kopenhagen im Stadtteil Norrebrø in der Jagtvej 69 das Ungdomshuset abgerissen. Nach dem Beginn der Räumung des besetzten Hauses am 1. März kam es zu mehrtägigen Protesten und insgesamt etwa 700 Festnahmen. Das Ungdomshuset war ein Haus mit Geschichte: Unter anderem beschloss hier die II. Internationale Frauenkonferenz am 27. August 1910 die Einführung eines Internationalen Frauentages… Zum ganzen Artikel
28.01.2007, Melanie Groß
Seit 2003 boomen in Deutschland so genannte Ladyfeste. Die Ladyfeste haben sich weitgehend ohne die Unterstützung von Mainstream Medien wie durch ein Lauffeuer verbreitet. Auf den ersten Blick könnten Ladyfeste möglicherweise lediglich als unterhaltsame Freizeitgestaltung verstanden werden – doch bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass es sich bei den Ladyfesten um (queer-)feministische Veranstaltungen handelt, die sich innerhalb der Musikkultur und mit den Mitteln der Musikkultur lautstark gegen Sexismus, Heterosexismus und Homophobie zur Wehr setzen… Zum ganzen Artikel
Feministisches Institut Hamburg
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