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Interventionen

Missy. Popkultur von und für Frauen

21.07.2010, Stefanie Lohaus

Das Missy Magazine ist ein Popkulturmagazin für Frauen. Es möchte informieren und gleichzeitig unterhalten. Dabei zeichnet es sich durch eine dezidiert feministische Haltung aus. Anders als Publikationen wie die Emma oder die an.schläge aus Österreich berichtet das Missy Magazine nicht nur über Feminismus. Es betreibt auch keine feministische Theoriebildung wie es in akademischen Publikationen üblich ist. Stattdessen betreibt Missy „angewandten Feminismus“. Das bedeutet: Die Herausgeberinnen versuchen im Rahmen eines Frauen- und Popmagazines, eine feministische Haltung im Umgang mit Themen, Bildern und Sprache zu zeigen. Im Spektrum Zeitschriften sieht Missy sich zwischen Musik/Popkulturzeitschriften, klassischem Frauenmagazin und feministischen Zeitschriften ein. Salopp gesagt: zwischen Intro, Maxi und Emma. Zum ganzen Artikel


Die Tomate weiter werfen… Feministische Gesellschaftskritik jenseits von Alphamädchen und F-Klasse

8.03.2010, Feministischer Arbeitskreis ‚Schöner leben‘

Feminismus soll gerade für junge Frauen wieder attraktiv gemacht werden. Cool und lässig soll Feminismus sein und das Leben für Frauen schöner machen, so das Credo vieler Bücher. Ist damit Feminismus schon so salonfähig, dass man/Frau darüber gar nicht mehr in gesellschaftskritischer Form sprechen müsste? Dass sich dieser „neue Feminismus“ nicht auf alle Frauen bezieht und sich oftmals nicht als feministische Kritik an der gesamten Gesellschaft versteht, ist scharf zu kritisieren. Deshalb plädiert der „Feministische Arbeitskreis ‚Schöner Leben‘“ aus Münster für eine lokale feministisch gesellschaftskritische Bewusstseinsbildung. Leerstellen wie Rassismus, soziale Spaltungen und ökonomische Ausbeutung, die insbesondere Frauen treffen, zeigen, dass es notwendig ist feministische Widerstandspraxen innerhalb breiter sozialer Bewegungen zu etablieren!… Zum ganzen Artikel


Mehr queere Kunst!

21.10.2009, Christiane Wehr

Gibt es überhaupt queere Kunst? Meine Antwort ist: „ja“. Damit werfe ich eine Reihe weiterer Fragen auf – unter anderem die sehr große Frage „Was ist überhaupt Kunst?“, die für meinen Geschmack zu umfassend ist. Statt einer Antwort wird sich Leser_in mit einer Behauptung arrangieren müssen: Kunst ist das, was zwischen dem Werk und den Betrachtenden entstehen kann. Mich interessieren an dieser Aussage die vielseitigen Formen des Dazwischen und nicht etwa, ob eine derart erweiterte Sichtweise auf Kunst akzeptabel ist oder nicht… Zum ganzen Artikel


Ausverkauf oder gelungener Guerilla-Kampf? Die Massentauglichkeit von Beth Ditto, Peaches und Co.

25.07.2009, Melanie Groß

Einigen Künstler_innen der riot grrrl und Ladyfest-Szene ist der Durchbruch in den Mainstream gelungen. Le Tigre sind schon längst zu einem Major-Label gewechselt, Peaches schafft es immer öfter aufs Cover angesagter Musikzeitschriften und nun flimmert Beth Ditto über alle Kanäle – dick befreundet mit der Modeindustrie. Was ist von soviel Ruhm zu halten? Kann er als erfolgreiche Intervention in die Zeichenebene des Geschlechterdualismus interpretiert werden oder handelt es sich bei Massentauglichkeit immer gleich nur um Ausverkauf…? Zum ganzen Artikel


“In einem Spiel für Männer braucht man keine Joker” – Das Sprechen über Geschlecht bei Star Trek

27.06.2009, Britta Hoffarth

Geschlechterdarstellungen in populären Medien sind traditionell ein bedeutsames feministisches Thema, da sich in Medien dominante Vorstellungen von sowie ein Alltagswissen über Geschlecht diskursiv kondensieren. Aus feministisch-informierter Perspektive wird in diesem Text eine Szene der Star Trek-Episode mit dem Titel ‘Verbotene Liebe’ (im Original ‘The Outcast’) einem Close Reading unterzogen, welches die Verhandlung von Geschlechterinszenierungen fokussiert… Zum ganzen Artikel


Queer goes Pop? Zur Ambivalenz von Sichtbarkeit und Disziplinierung im Mainstream

18.04.2009, Melanie Groß

Queer ist inzwischen ein fester Bestandteil der uns umgebenden Popkulturen. Doch wie ist das Verhältnis von Queer und Pop? Um welchen Preis wird Queer Pop? Das Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Disziplinierung eröffnet einerseits neue Räume für Identifikationen und überschreitet Grenzen ‚des Normalen’, andererseits begrenzt es diese Räume zugleich. Zum ganzen Artikel


Wo das Meer die Söhne verschlingt

6.11.2008, Haidy Damm

Thiaroye-sur-mer. Der Name steht für eine Tragödie. Thiaroye-sur-Mer – kein anderer Ort im Senegal hat so viele Menschen auf dem Weg nach Europa verloren: Zwei Boote mit rund 170 überwiegend jungen Männern aus dem früheren Fischerdorf sind nie an ihrem Ziel angekommen. Ihre Pirogen sind irgendwo in der stürmischen See gekentert… Zum ganzen Artikel


Gender Trouble im Web 2.0 – Sexismus, Homophobie, Antifeminismus und Heteronormativität im neuen alten Internet

10.01.2008, Tanja Carstensen

Mit den heutzutage zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Weblogs, Wikis, des Podcasting und Communities wie YouTube, MySpace und dem studiVZ verspricht das Internet eine stärkere Partizipation der Netznutzer_innen und neue Beteilungsformen. Aus Geschlechterperspektiven bleibt das “Web 2.0″ allerdings ambivalent. Neben queer-feministischen Interventionen kommt es gleichzeitig immer wieder zu antifeministischen, homophoben und sexistischen Angriffen aus der Mitte der Web 2.0-Community… Zum ganzen Artikel


Feminismus is en vogue! Aber welcher Feminismus?

17.12.2007, Birgit Riegraf

Jahrelang galt Feminismus in Deutschland als Schimpfwort. Seit einiger Zeit entdecken die Medien das Label “Feminismus” für ihre Titelseiten. “Wir brauchen einen neuen Feminismus” forderte unlängst die “Zeit”. Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin fühlt sich berufen, eine “Streitschrift für einen neuen Feminismus” zu verfassen. Ursula von der Leyen findet in einer Ausgabe der FAZ von 2007 “Konservativer Feminismus” eine spannende Wortprägung. Die Forderung nach einem “neuen” Feminismus wird diskussions- und salonfähig. Einen Vorwand und den Kontrapunkt dafür liefert Eva Herman, die penetrant verkündet, dass die Frau ins Heim zu Kind und Mann gehört… Zum ganzen Artikel


Populäre Lesarten des Feminismus als Chance für gesellschaftskritische Debatten nutzen!

11.10.2007, Gabriele Winker

Ist der Feminismus tot oder neu und anders lebendig? Diese Frage wird in den bundesrepublikanischen Massenmedien derzeit wieder verstärkt diskutiert. In die mediale Aufmerksamkeit kehren Feminismen zurück, die im neoliberalen Gewande nach dem Motto – jede ist ihres Glückes Schmiedin – die individuellen Leistungen und Karrieremöglichkeiten von Frauen als Unternehmerinnen ihrer selbst betonen oder im differenzfeministischen Gegenmodell auf die Fürsorgeverantwortung und -wünsche von Frauen verweisen. Ich sehe in diesen oft ärgerlichen und unfruchtbaren Debatten – beispielsweise in den Auseinandersetzungen mit Eva Herrmann, aber auch der F-Klasse von Thea Dorn – durchaus eine positive Herausforderung für ein verstärktes gesellschaftskritisches Engagement aus marxistisch-feministischen und queer-feministischen Perspektiven… Zum ganzen Artikel


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Ladyfeste: (queer-)feministischer Widerstand

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