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Interventionen

Gender Gap? – eine Auseinandersetzung am Einzelfall

19.01.2011, Jana Ballenthien

Sexistische Situationen begegnen uns in unserem Alltag immer wieder und stellen uns vor die Aufgabe, einen adäquaten Umgang damit zu finden. Dieser Artikel plädiert dafür, jede Situation in ihrem jeweiligen Kontext als spezifischen Einzelfall zu betrachten, und demnach auf offenes, „nicht-böse-gemeintes“, platt traditionell und sozialpolitisch verankertes sexistisches Verhalten und die diversen Schnittmengen spezifisch zu reagieren. Im Fokus des Artikels steht eine Situation, in der es um eine sprachliche Auseinandersetzung über die in einem TV Werbespot dargestellten Geschlechterrollen geht. Darin wird eine Möglichkeit feministischer Handlungsfähigkeit vorgeschlagen, die die differenzierten Deutungshorizonte sexistischen Handelns versucht zu verstehen und ernst zu nehmen, um auf dieser Grundlage Diskurse zu verhandeln und zu verändern.

Ich wurde durch mein Umfeld in einen gendergerechten Umgang, in eine gendergerechte Sprache, in ein feministisch-politisches Bewusstsein einsozialisiert. Mein Umfeld, das ist ein Freundes- und Bekanntenkreis innerhalb einer politischen Szene, in dem gesellschaftliche Missstände über Genderaspekte hinaus skandalisiert und aktiv bekämpft werden. Unser Umgang beruht dabei auf gegenseitigen Respekt und versucht, im Rahmen der eigenen Fehlbarkeit, fernab von Sexismus, Rassismus und anderen Diskriminierungsfaktoren zu sein. Dieses Bewusstsein macht potentiell verletzlicher innerhalb des gesellschaftlichen Normalzustandes, denn ich erkenne weitaus häufiger offenes, „nicht-böse-gemeintes“, platt traditionell und sozialpolitisch verankertes sexistisches Verhalten und die diversen Schnittmengen.

Bin ich damit Betroffene, Verantwortungsträgerin oder beides? Und vor allem, welches Diskussionsverhalten zwischen mir und meinen Mitmenschen sollte daraus resultieren? Wie sollte ich mit ihnen kommunizieren, wenn sie sich „traditionell“-sexistisch verhalten, zum Beispiel schon ein einziges Binnen-I zu Irritationen oder sogar Anfeindungen führt? Wie sollte ich reagieren, wenn ich mit Machismen konfrontiert werde? Wie sollte ich reagieren, wenn Menschen in meiner Gegenwart aktiv Genderstereotype reproduzieren?

Mit meinem Bewusstsein für die genderspezifischen Aspekte und vor allem Problemstellungen der Gesellschaft versuche ich – davon abgesehen, dass wir alle nicht unfehlbar sind – dementsprechend zu agieren. Uns allen ist bewusst, dass dies nicht immer einfach ist. Wie oft werden wir am Arbeitsplatz, im Supermarkt, auf Tagungen, auf Partys, in Blogs oder an jedem beliebigen anderen Ort mit Sexismen konfrontiert? Wie oft haben wir diskutiert, wie oft fühlten wir uns vor den Kopf gestoßen und lächerlich gemacht und wie oft haben wir uns resigniert und kopfschüttelnd abgewendet. In den Situationen, in denen eine verbale Auseinandersetzung möglich schien, haben wir sie oft nicht mehr ergriffen, weil wir dessen müde geworden sind. Das ‘nicht-reagieren’ oder ‘nicht-reagieren-können’ kennen wir. Das Erlangen von sinnvoller aktiver Handlungsfähigkeit bringt uns an unsere Grenzen. Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe. Zum einen haben wir das Gefühl, dass sich die gleichen Szenen ständig wiederholen, wir uns immer wieder den gleichen Vorurteilen und Anfeindungen stellen müssen und immer wieder den gleichen Text abspulen müssen. Zum anderen sind die Situationen gleichzeitig zu divers. Sie entziehen sich unserer Reaktion, weil sie uns überrumpeln, weil wir sie nicht in ihrer Gänze durchschauen können und weil wir somit nicht in jeder Situation den richtigen Spruch auf den Lippen haben.

Adrian Lang, ein Berliner Blogger hat dieses Dilemma sehr geschickt gelöst, indem er mit der Fülle an Situationen in einem Blogeintrag gemeinsam „abrechnete“. In seinem Blogeintrag „Sprache und Geschlecht“ setzt sich Adrian in klarer Sprache, ernsthaft aber humorvoll mit den Inhalten aus Kommentaren auseinander, die irritierten oder anfeindenden Bezug auf seine gendergerechte Schriftsprache nehmen. Die Spiegelung der gesellschaftlichen Machtverhältnisse durch Handeln und Sprechen spricht er dabei ebenso an, wie seine eigenen kleinen Inkonsequenzen, sich den Machtverhältnissen zu widersetzen. Und doch überlässt er es den (Netz-)Subjekten selbst, sich für oder gegen eine gendergerechte Sprache zu entscheiden, indem er ihnen einen ironiegeladenen Schlussabsatz an die Hand gibt: „Immer noch nicht überzeugt? Kein Problem. Habt eine mehr oder weniger begründete Position, warum ihr schön weiter generisches Maskulinum schreibt – es werden keine Horden von Feminist_innen bei euch einfallen und unter jeden eurer Blogposts Kommentarhaufen setzen. Sofern ihr euch nicht gerade in linksradikalen, tendenziell profeministischen Kreisen herumtreibt, werdet ihr wohl nie in die Verlegenheit kommen, euch zu rechtfertigen.“ (ebd.). Diese Ansprache an die verallgemeinerten Anderen ist in diesem Fall möglich, da Schriftsprache geduldig ist, und es sich zudem anbietet, den aus feministischer Perspektive fragwürdigen Umgang mit Sprache als gemeinsames Bezugsmerkmal der Angesprochenen zu nehmen.

Offline lassen sich Situationen leider nicht so leicht „clustern“, und der/die Andere wartet sicher nicht, bis wir der Situation eine Gesamtanalyse unterzogen haben, um anschließend angemessen zu reagieren. Und doch ist dies genau der Weg, für den ich mich entschieden habe. Ich reagiere (oder reagiere eben nicht) weiterhin im Rahmen der sich aus der Situation ergebenden Spontaneität, doch gleichzeitig bin ich der Meinung, dass jede einzelne von mir erlebte Situation die Berechtigung hat, im Nachhinein kritisch reflektiert zu werden. Selten ist die Ursprungssituation dann fortsetzbar. Mein Fundus an Reaktionsmöglichkeiten in späteren Situationen wächst aber damit stetig [1].

Die folgende Situation stellt keinen offenen sexistischen Angriff dar. Dennoch ist sie emotional aufgeladen, handelt es sich doch bei meinem Gegenüber um einen nahen Verwandten. Die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem Einzelfall wird aufgrund der spezifischen verwandtschaftlichen Ebenen der Situation besonders deutlich.

Vor kurzem sah ich einen TV Webespot, in dem ein bundesweit sehr erfolgreicher Comedian für elektronische Haushaltsprodukte warb. Er benutzte dafür unter anderem die Darstellung landläufiger Stereotype unterschiedlichen Kaufverhaltens von Männern und Frauen und größerer Technikversiertheit von Männern gegenüber Frauen. Die Auseinandersetzung über in diesem Spot dargestellten Genderrollen wäre sicher einen eigenen Artikel wert. Den Inhalt eines solchen schreibenswerten Artikels erzählte ich meinem Verwandten, dem ich bis dato immer eine gewisse Gender-Kompetenz zugesprochen hatte. Ich musste ernüchternd feststellen, dass eine Jahrzehnte lange gerechte Aufteilung der Hausarbeit in seiner ehelichen Beziehung und Geburtstagsgeschenke wie ein Elektronikbaukasten und ein Mikroskop statt einer Puppe noch lange keine Indizien dafür sind, dass mein Verwandter nicht positiv von sexistischen, die Heteronormativität reproduzierenden Werbespots angesprochen wird. Ihn befiel tatsächlich die Befürchtung, ich könne „eine Männerhasserin, so wie Alice Schwarzer“ [2] sein. Dieser Befürchtung wollte er sogleich entgegenwirken mit bekannten Argumenten wie: „Das ist doch witzig, dein Freund geht doch auch total ungern einkaufen und ist dann ganz zielstrebig, weil er schnell wieder ausm Laden raus will. Und du eben nicht!“ und „Dass Frauen als Schnattergänse dargestellt werden, die keine Ahnung von Technik haben, hat doch nichts mit dem Frauenbild in der Gesellschaft zu tun!“ und „Wenn du jetzt schreibst, dass das frauenfeindlich ist, dann fassen sich die Frauen an den Kopf und sagen, was isn das für ne blöde Emanze!“ und „Es gibt doch auch Blondinenwitze, warum ist dann dieser Webespot so schlimm?“ etc.

Nach anfänglichen Schock und eskalierendem Aufbegehren ruderte ich zurück und analysierte die Situation: Mein Verwandter liebt Comedysketche und nimmt keine Differenz zwischen Comedy und politischem Kabarett wahr, solange nur die Pointe gut ist. Und mein Verwandter hatte wie ein Großteil der Menschen in der eurozentristischen Welt durchaus schon etwas von Feminismus gehört. Allerdings leider von der Art Feminismus, gegen den wir FeministInnen der dritten Welle (Baumgardner/Richards 2000), des Popfeminismus (Eismann 2007), des Feminismus 2.0 (Mädchenmannschaft, Missy Magazine u.a.) oder des Queerfeminismus (Groß 2007; Hausotter 2010), so divers wir in unserer konkreten Ausrichtung auch sind, eine Gegenbewegung darstellen und kritisch Stellung beziehen [3]. Auch haben wir einen unterschiedlichen Deutungshorizont, was die gesellschaftliche Reproduktion und Verfestigung von stereotypen Genderrollen durch dessen (hier komödiantische) Darstellung betrifft. Paradoxerweise war ihm also vermutlich auch nicht bewusst, dass er durch seine Geburtstagsgeschenke bei mir einen Grundstein dafür gelegt hatte, stereotype Genderrollen zu hinterfragen. Ich ließ etwas Zeit verstreichen und überlegte mir Handlungsoptionen. Ein einfaches Ausschweigen der Diskussion wäre die einfachste Lösung gewesen. Aber der Umstand, dass in diesem Fall ein geliebter Teil meiner Familie meine Werte und Ideale nicht verstand, nagte zu sehr an mir. Ich entschied mich in den Konflikt zu begeben. So entwickelte ich eine Strategie, die nicht darauf beruhte, ihn als Gewohntheits-Sexisten anzuklagen, sondern gemeinsam mit ihm über die unabänderliche gesellschaftliche Realität zu reflektieren, in der wir uns beide gleichberechtigt – oder eben gerade nicht gleichberechtigt – befinden. Ich leitete unser Gespräch mit statistischen Informationen bezüglich der sozialpolitischen Geschlechterungleichheiten ein, für die ich meinen Verwandten versuchte zu sensibilisieren. Von dort aus zeichnete ich langsam verbal eine große Kurve, um schlussendlich und ohne Fachtermini den Zusammenhang zwischen sozialpolitischer Realität und genderrelevantem Handeln herzuleiten. Mein Verwandter und ich waren danach beide sehr erschöpft. Seine „heile Welt“ hatte Risse bekommen, und mir wurde mal wieder in voller Gänze meine Unzulänglichkeit, oder gar die Unzulänglichkeit des Feminismus, bewusst, unsere Perspektive auf die Gesellschaft mit all ihrem Basis- und ExpertInnenwissen an der aktuellen Gender-Kompetenz unserer GesprächspartnerInnen orientiert zu vermitteln. Mein Verwandter und ich konnten uns nur auf einen fragilen Konsens einigen. Er gestand mir ein, Recht zu haben, allerdings nicht ohne den Hinweis, bitte nicht mehr über den umstrittenen Comedian zu sprechen. „Ich möchte das bitte weiter ohne Analyse und lachend anschauen können.“ Ich willigte ein.

Diese Reaktion wäre leicht pessimistisch auszulegen. Ich möchte sie allerdings positiv bewerten. Ein Grundstein für zukünftige Diskussionen wurde von uns beiden dadurch gelegt, dass wir die Grenzen des aktuellen Bewusstseins von genderrelevanten Themen gegenseitig akzeptierten. Entgegen paternalistischer Ambitionen möchte ich also einen beidseitigen Lernprozess voranbringen. Wie es weitergeht? Wir beide besuchen demnächst ein feministisches Kabarett.

Dieser Einzelfall zeigt exemplarisch wie wichtig es ist, die differenzierten Deutungshorizonte (sexistischen) Handelns zu verstehen und ernst zu nehmen, um auf dieser Grundlage Diskurse zu verhandeln. Nur mit unseren Gegenübern gemeinsam sind wir inner- und außerakademische FeministInnen in der Lage, die im gesellschaftlichen Diskurs vorherrschenden Genderdebatten zu verändern. Das Bewusstsein für genderspezifische Problemstellungen der Gesellschaft ist meiner Meinung nach eine Verantwortung, die wir übernehmen müssen, obgleich wir uns durch unsere Sensibilisierung gegenüber diesen Themen, gleichzeitig als Betroffene wahrnehmen können.

Neben aller Betroffenheit und bei all den Ungleichheitsdimensionen, in die wir gesellschaftlich, ganz persönlich und als Gruppierung verwoben sind, sind wir inner- und außerakademischen in eine Genderkompetenz einsozialisierten FeministInnen doch auch privilegiert. Mit diesem Privileg verschanzen wir uns aus Angst vor Verletzung, aus gesunkener Frustrationstoleranz und/oder aus Überheblichkeit allzu oft in einem Elfenbeinturm, einer Festung, die nur durchlässiger werden kann, wenn wir unsere Gegenüber weder vorverurteilen noch ignorieren oder gar missionieren sondern Perspektivenübernahmen versuchen und mit ihnen gemeinsam Konzepte entwickeln, die die Genderkompetenz der Gesellschaft erhöhen. Um dies zu erreichen plädiere ich für eine sensible Auseinandersetzung mit dem Einzelfall. Da die Anzahl der Einzelfälle mir bislang als unzählbar erscheint, bleibt mir an dieser Stelle nur zu sagen: Fortsetzung folgt. Vielleicht auch durch euch?

[1] Dabei möchte ich nicht unterschlagen, dass es selbstverständlich Situationen gibt, in denen auch ich an den Grenzen meiner Toleranz ankomme. Mit manchen SexistInnen möchte ich auch nicht im Traum erneut an einem Tisch sitzen und Perspektiven ernst nehmen. Diese Situationen bleiben, vermutlich aufgrund meines eher politischen Umfeldes, in der Minderzahl. Meine solidarischen Gedanken gehen an dieser Stelle an die Menschen, die es weitaus schwerer haben, sich einem sexistischen, rassistischen oder wie auch immer verwobenen diskriminierenden Umfeld zu entziehen.

[2] Alice Schwarzer ist eine der bekanntesten VertreterInnen des Feminismus der zweiten Welle (Gerhard 2009).

[3] Ich bin mir der teils harten Differenzen der unterschiedlichen feministischen Strömungen bewusst. Wenn ich an dieser Stelle von „Wir“ spreche, meine ich nicht mehr und nicht weniger, als dass wir alle geistige Kinder der ersten und zweiten Welle des Feminismus sind. Ob und in welchem Ausmaß daraus ein Wir-Gefühl resultiert, sei dahingestellt. Mir persönlich tut es emotional gut, ab und an von einem politischen „Wir“ auszugehen, auch wenn ich damit, unsere kleine politische Schnittmenge zugrunde legend, einer Utopie anhänge.

Literatur

Baumgardner, Jennifer/Richards Amy (2000): Manifesta: Young Women, Feminism, and the Future. Straus and Giroux: Farrar

Eismann, Sonja (2007): Hot Topic: Popfeminismus heute. Ventil Verlag

Eismann, Sonja/Lohaus, Stefanie/Köver, Chris/Tsomou, Margarita (Hrsg.): Missy Magazine. Magazin über Popkultur, Politik und Style für Frauen, http://missy-magazine.de

Gerhard, Ute (2009): Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 1789. Beck Verlag

Groß, Melanie (2007): Queer Theory, http://www.feministisches-institut.de/queertheory

Hausotter, Jette (2010): Zwischen Emanzipation und Einpassung. Postfeministische Verwicklung in Politik und Popkultur, http://www.feministisches-institut.de/postfeministische-verwicklungen

Lang, Adrian (2010): Sprache und Geschlecht. Auf: Adrians Blog, http://blog.adrianlang.de/?p=848

Mädchenmannschaft, Feministischer Blog, http://maedchenmannschaft.net


3 Kommentare »

  1. Eine sehr differenzierte Darstellung! Einer der wenigen eindeutig profeministischen Autoren dürfte Peter Redvoort sein, der in “Die Söhne Egalias” ein richtiges Manifest für die Gleichberechtigung formuliert!

    O.G.

    Comment by Olivia — 20.01.2011 um 12:59

  2. Also Binnen-I und gender gap halte ich ja auch für problematisch. Und zwar nicht, weil ich den zugrundeliegenden Sexismus in der Sprache nicht sähe oder diesen guthieße, sondern weil ich die Lösung unzufriedenstellend finde. Das geht damit los, daß beide Lösungen für die gesprochene Sprache nicht verwendbar sind.

    Aus linguistischer Sicht sieht es, und das ist mein Hauptproblem, ja so aus, daß es zwar einen weiblichen genusanzeigenden Suffix gibt, aber keinen männlichen. Eine korrekte Lösung könnte also nur so aussehen, daß entweder der weibliche genusanzeigende Suffix (“-in”) abgeschafft, oder ein männlicher genusanzeigender Suffix eingeführt wird.

    Für letzteren würde sich “-er” anbieten. Ein Bäcker könnte also entweder eine Bäckerin oder ein Bäckerer sein. Ist nur so eine Idee, aber sprachlogisch konsequent, in der gesprochenen Sprache anwendbar, und im Schriftbild nicht störend.

    Wirklich wichtig finde ich im übrigen, daß Gegnern des gender gap nicht von vornherein eine feministische Position abgesprochen wird.

    Comment by Andreas — 20.01.2011 um 14:38

  3. [...] gibt es eine ausführliche, persönliche und zugleich nüchtern-distanzierte Einzelfallstudie zum Umgang mit sexistischen Situationen: Was sage ich? Wie sage ich es? Wie reagiert er/sie und wie geht’s [...]

    Pingback by Mädchenmannschaft » Blog Archive » Wir lassen uns aufregen: Blogschau zum Wochenende — 22.01.2011 um 12:10

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