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Feministische Werkstatt

Die Feministische Werkstatt findet immer von 19 – 20 Uhr statt – Sofern nicht anders angegeben im Kölibri (HH-St.Pauli)


11. Juni 2009

Feministische Werkstatt:Aufwertung durch Verdrängung? Eine feministische Kritik der Stadtteilentwicklung von St. Georg

In St. Georg leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Lebenskonzepten, Religionen und Weltanschauungen, das macht den Stadtteil lebendig und attraktiv. Gleichzeitig führen städtebauliche Veränderungen und die damit einhergehende Diskussion, welche Art zu leben in St. Georg noch akzeptiert wird, zu Auseinandersetzungen im Stadtteil. In der Werkstatt möchten wir mit Jenny Künkel (Wissenschaftlerin zu linker Stadtentwicklung), ragazza e.V., Steffen Jörg (politischer Aktivist), Tita do Rego Silva (bildende Künstlerin aus St. Georg) und Interessent_innen feministische Sichtweisen auf die Veränderungen in St. Georg diskutieren.

Kulturladen St. Georg, Alexanderstr. 16


11. Dezember 2008

Feministische Werkstatt:”natürlich: Kai” – zum Aufbrechen heteronormativer Familienbilder

Das Feministische Institut zeigt den in Hamburg und Bremen gedrehten queer-feministischen
Film “natürlich: Kai” und diskutiert politische Strategien zum Aufbrechen heteronormativer
Familienbilder mit den Produzent_innen dieses Films.
Das Modell des männlichen Familienernährers und seiner Hausfrau verliert derzeit an Bedeutung.
Jede und jeder wird heute aufgefordert für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen.
Damit gewinnen vielfältige Familienmodelle wie Alleinerziehende, Homo-Lebensgemeinschaften,
Regenbogenfamilien an Akzeptanz. Wir sehen eine schwangere Verteidigungsministerin in Spanien und
einen us-amerikanischen Mann, der eine Tochter zur Welt bringt.
Eine Chance für das Infragestellen herkömmlicher Familien- und Geschlechterbilder?


23. Oktober 2008

Feministische Werkstatt: Arbeiten ohne Ende – oder: wie kann Arbeitszeitverkürzung wieder
Thema werden?!

In vielen Bereichen nehmen seit einigen Jahren Druck und Umfang der Erwerbsarbeit enorm zu.
Überstunden und Stress sind die Folgen. Trotz hoher Erwerbslosenzahlen, stressbedingter
Krankheiten und Wünschen nach mehr Zeit jenseits der Erwerbsarbeit taucht aber die Forderung nach
Arbeitszeitverkürzung paradoxerweise in öffentlichen Debatten nicht auf.
Wir wollen mit Margareta Steinrücke von der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Initiative pro malade Bremen
(“Dem Krankenstand zu seiner alten statistischen Größe verhelfen”) diskutieren, welche Perspektiven es jenseits eines
“Arbeitens ohne Ende” geben kann und was dabei Forderungen und Aktionen aus feministischer Sicht sein können.


05. Juni 2008

Feminismen in Aktion

Feminismus ist wieder en vogue – doch was heißt das für konkrete politische Strategien, für
Widerstandsformen, Aktionen und Protest? In der Werkstatt diskutieren wir mit unterschiedlichen
politischen Gruppen darüber, inwiefern sie sich als feministisch verstehen, wie und warum sie
sich auf den Begriff beziehen, was sie erreichen wollen und welche Angriffsziele sie haben.
Besonders möchten wir uns über die unterschiedlichen Strategien, Widerstands- und Aktionsformen
und die Erfahrungen damit austauschen.

Achtung: Abweichender Termin wegen der Fußball-EM


10. April 2008

Das bedingungslose Grundeinkommen – eine feministische
Perspektive ?!

Derzeit gewinnt die Forderung nach einem Grundeinkommen in der politischen Arena an Bedeutung.
Allerdings ist auffallend, dass sich FeministInnen nur selten und zögerlich dazu äußern. In der
Werkstatt geht es darum, aus feministischen Perspektiven eigene Positionen zu einem
bedingungslosen existenzsichernden Grundeinkommen zu finden. Gabriele
Winker
vom Feministischen
Institut diskutiert gemeinsam mit Sören Kiel vom
Netzwerk
Grundeinkommen
die Frage, wie FeministInnen die Debatte für ein bedingungsloses Grundeinkommen
erweitern und vertiefen können.


14. Februar 2008

Feminismus im Web 2.0 – alte und neue Fragen, Projekte und
Interventionen

Seit den 1990er Jahren ist das Internet auch innerhalb feministischer Diskurse heftig umkämpft
und wirft Fragen nach den ‘richtigen’ Strategien
der Mitgestaltung und Nutzung auf. Wir möchten in der Veranstaltung Bilanz über Erfahrungen mit
feministischer Internetgestaltung
ziehen und gemeinsam mit den Macher_innen und Autor_innen des
Gender@Wiki, des Genderblog und
des mädchenblog die neuen
Möglichkeiten des Web 2.0 diskutieren.


13. Dezember 2007

Kanak Attak und das Rätsel des Feminismus

Eine Haltung gegen Rassismus und Sexismus beinhaltet oft den Spagat, beidem ausgesetzt zu sein.
Praktisch heißt das,
immer auf der Hut zu sein und Mehrarbeit an Sensibilisierung zu leisten. In diesem Kontext stellt
Kanak Attak einige
Überlegungen an über die Möglichkeiten, einer antirassistischen und feministischen Positionierung
gerecht zu werden.

Die Videoaufzeichnungen dieser Veranstaltung finden Sie in
Teilen 1-4 auf YouTube


11. Oktober 2007

Feminismus – Positionen, Widersprüche, Perspektiven

Feminismus ist seit Neuestem wieder in aller Munde. Sei es das Motto “reclaim feminism” oder
die Äußerungen der
Bundesfamilienministerin. Doch wer meint was, wenn von Feminismus die Rede ist? Wir – Tanja
Carstensen, Melanie Groß und Gabriele Winker – wollen den Abend nutzen, um
verschiedene feministische Positionen zu diskutieren und damit das Feministische Institut Hamburg
vorstellen.


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Über Anregungen, Kritiken und andere Positionen freuen wir uns jederzeit: info[at]feministisches-institut.de


Feministisches Institut Hamburg