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	<title>Feministisches Institut Hamburg &#187; Yvonne Scharfenberg</title>
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		<title>Kinderarmut in Deutschland &#8211; ein gesellschaftlicher Skandal</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Scharfenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[In j&#252;ngster Zeit haben der Unicef-Bericht, der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und ein aktueller Bericht des Bundesfamilienministeriums erneut auf das &#252;berdurchschnittlich hohe Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen in Deutschland hingewiesen. Das Aufwachsen in Armut hat gravierende negative Auswirkungen f&#252;r die Entwicklungs- und Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen. Mehr denn je gilt es daher, die seit langem bekannten individuellen Folgen von Armut f&#252;r die kulturelle, soziale und gesundheitliche Lage der Kinder und Jugendlichen zu mindern und deren Ursachen zu bek&#228;mpfen, was bisher nur unzureichend erfolgte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="einleitung"><strong>In j&#252;ngster Zeit haben der Unicef-Bericht, der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und ein aktueller Bericht des Bundesfamilienministeriums erneut auf das &#252;berdurchschnittlich hohe Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen in Deutschland hingewiesen. Das Aufwachsen in Armut hat gravierende negative Auswirkungen f&#252;r die Entwicklungs- und Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen. Mehr denn je gilt es daher, die seit langem bekannten individuellen Folgen von Armut f&#252;r die kulturelle, soziale und gesundheitliche Lage der Kinder und Jugendlichen zu mindern und deren Ursachen zu bek&#228;mpfen, was bisher nur unzureichend erfolgte.</strong></p>
<h3>Was hei&#223;t Armut?</h3>
<p>Deutschland ist ein reiches Land. Armut hierzulande ist nicht mit der lebensbedrohlichen Armut in den Entwicklungsl&#228;ndern zu vergleichen. Vielmehr gibt es in Deutschland einen hohen Anteil von Menschen, die in relativer Armut leben, weil sie ausgeschlossen sind aus einer Gesellschaft, die nur f&#252;r Bessergestellte eine Perspektive bietet. Relative Armut wird unter anderem am Einkommen gemessen. Nach einem europaweiten Richtma&#223; gelten diejenige als arm, die weniger als 60% des Durchschnittseinkommens zum Leben haben.</p>
<h2>Wer ist besonders armutsgef&#228;hrdet?</h2>
<p>Aktuelle Daten zeigen, dass die Zahl der Armen in den vergangenen Jahren in Deutschland zugenommen hat: 1998 galten noch 12% der Bundesb&#252;rgerInnen als einkommensarm, der j&#252;ngsten Erhebung zufolge sind es 18%. Von Armut sind vor allem Alleinerziehende (36%), d.h. zumeist Frauen, betroffen. Auch Arbeitslose sind &#252;berdurchschnittlich h&#228;ufig einkommensarm (53%). Allerdings stieg auch die Armut von Erwerbst&#228;tigen zwischen 1998 und 2005 von 6% auf nunmehr 12% an. H&#228;ufig in Armut leben auch Personen mit geringer Bildung und Menschen mit Migrationshintergrund (<a href="http://www.bmas.de/coremedia/generator/26896/lebenslagen__in__deutschland__der__3__armuts__und__reichtumsbericht__der__bundesregierung.html">ARB</a>).</p>
<p>Diese Armutsbetroffenheit spiegelt sich auch bei Kindern wider. So haben Kinder, die in Haushalten von Alleinerziehenden aufwachsen, ein hohes Einkommensarmutsrisiko von derzeit 40%. Kinder, die in Paarhaushalten aufwachsen, sind hingegen &#8220;nur&#8221; zu 12% von Armut betroffen. Insgesamt steigt das Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen mit der Geschwisterzahl und dem Alter an. Zudem ist die relative Einkommensarmut bei Kindern, die in einem Haushalt mit ausl&#228;ndischem Haushaltsvorstand leben, mit 30% doppelt so hoch wie bei Kindern, die in einem Haushalt mit deutschem Haushaltsvorstand aufwachsen (15%). Insgesamt leben in Deutschland etwa 2,4 Millionen Kinder unterhalb der Armutsgrenze (<a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Dossier-Kinderarmut,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf">BMFSFJ, PDF</a>). Nach dem <a href="http://www.unicef.de/5495.html">Unicef-Bericht</a> zur Lage der Kinder in Deutschland 2008 ist damit jedes sechste Kind arm. Die <a href="http://www.nationale-armutskonferenz.de/">Nationale Armutskonferenz</a> spricht f&#252;r das Jahr 2007 sogar von 3 Mio. armen Kindern in Deutschland.</p>
<h3>Auswirkungen der Armut</h3>
<p>Armut bei M&#228;dchen und Jungen kommt somit ein eigenes Gewicht zu, das im Wesentlichen von gesellschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, von den Verteilungsstrukturen innerhalb der Familien sowie den individuellen Potentialen der Eltern abh&#228;ngig ist. Nach der AWO-ISS-Studie zu famili&#228;rer Armut sind die Entwicklungsm&#246;glichkeiten von armen Kindern im Vergleich zu &#246;konomisch besser gestellten Kindern insgesamt schlechter. So sind sie neben der materiellen Grundversorgung auch im kulturellen, sozialen und gesundheitlichen Bereich benachteiligt. Beispielsweise weisen rund 40% der armen Kinder vor dem Eintritt in die Schule M&#228;ngel in der Grundversorgung auf. Bis zum Ende der Grundschulzeit w&#228;chst der Anteil auf &#252;ber 52% an. Ausdruck der Mangellage sind keine ausreichenden Wohnbedingungen oder keine altersgem&#228;&#223;e Ern&#228;hrung. Klassenfahrten, der Besuch von Vereinen und Musikschulen und die Teilnahme an weiteren au&#223;erschulischen Aktivit&#228;ten k&#246;nnen &#252;ber die Hartz IV-Regels&#228;tze nicht finanziert werden. Arme Kinder und Jugendliche werden wegen der zahlreichen Nachteile im weiteren Lebensverlauf nicht selten zu armen Erwachsenen, die erneut die Armut an ihre Kinder weiterreichen. Wie die PISA-Studien zeigen, entscheidet in Deutschland die soziale Herkunft von Kindern und Jugendlichen ganz entscheidend &#252;ber ihre Zukunftschancen (Holz 2008; <a href="http://www.bmbf.de/press/1517.php">Presseerkl&#228;rung BMBF 2005</a>).</p>
<h3>Hintergr&#252;nde und Ursachen</h3>
<p>Obwohl es in den letzten Jahren zu einer Versch&#228;rfung des Ph&#228;nomens Kinderarmut gekommen ist, ist es dem deutschen Sozialstaat nicht gelungen, diese Entwicklung zu verhindern. So stellt der aktuelle Armuts- und Reichtumsbericht fest, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Galten 2005 noch diejenigen als arm, die weniger als 938 Euro netto im Monat zur Verf&#252;gung hatten, so liegt die Grenze heute bei 781 Euro. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein geringeres gesellschaftliches Durchschnittseinkommen, das trotz wirtschaftlichen Aufschwungs gesunken ist. Die Gr&#252;nde daf&#252;r sind die weiterhin hohe Erwerbslosigkeit, die zunehmende Erwerbst&#228;tigkeit mit geringer Arbeitszeit und der Ausbau des Niedriglohnsektors. Die erw&#228;hnte Zunahme prek&#228;rer Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse macht es daher dringend erforderlich &#252;ber die Einf&#252;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns zu diskutieren, der die Basis einer existenzsichernden Entlohnung ist.</p>
<p>Neben diesen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt kam es in den letzten Jahren auch zu K&#252;rzungen der sozialen Leistungen. Urspr&#252;nglich sollten durch Sozialtransfers negative Begleiterscheinungen von Armut verhindert werden. In Zeiten einer steigenden Inflation sind die aktuellen Hartz IV-Leistungen (ALG II) aber insgesamt viel zu niedrig. Da helfen auch Erh&#246;hungen der Bezugss&#228;tze um 1,1% von 347 Euro auf nunmehr 351 Euro f&#252;r einen Erwachsenen und von 208 Euro auf 211 Euro f&#252;r ein Kind bis zum 13. Lebensjahr nicht. Die H&#246;he der S&#228;tze orientiert sich schon seit 1997 nicht mehr an der Entwicklung der Lebenshaltungskosten, sondern sie sind an die Rentenentwicklung gekoppelt. Dies muss r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden, sollen Arme wirklich ihren Lebensbedarf davon decken k&#246;nnen. Es ist erforderlich, die Regels&#228;tze der Sozialleistungen f&#252;r Erwachsene und Kinder so anzupassen, dass eine gesellschaftliche Teilhabe m&#246;glich ist. Dabei ist insbesondere darauf zu achten, dass neben den Lebenshaltungskosten auch der besondere Bedarf der Kinder hinsichtlich Gesundheit, Bildung und Betreuung, f&#252;r Fahrtkosten zur Schule sowie f&#252;r Mahlzeiten ber&#252;cksichtigt wird.</p>
<p>Ferner wurde die Bezugsdauer der Lohnersatzleistungen (ALG I) gek&#252;rzt. Familien rutschen heute schneller in ALG II mit den entsprechenden negativen Folgen speziell auch f&#252;r die Kinder. Im Falle gering entlohnter Erwerbsarbeit reichen die vorhandenen Lohnersatzleistungen ohnehin kaum aus. Haus-, Pflege-, Erziehungs- und Sorgearbeit, die meistens von Frauen geleistet werden, f&#252;hren bekannterweise zu gar keinen Anspr&#252;chen bei ALG I.</p>
<p>Der eigentliche Skandal liegt jedoch in der Berechnung des Kindergeldes. W&#228;hrend gutverdienende Eltern &#252;ber die j&#228;hrliche Verrechnung des Kindergeldes mit dem Steuerfreibetrag pro Kind bis zu 230 Euro kassieren, erhalten Eltern mit niedrigen Einkommen monatlich max. 154 bzw. 179 Euro. Bei Eltern, die Harz IV beziehen, wird das Kindergeld mit dem Arbeitslosengeld II verrechnet, so dass sie schlussendlich vom Kindergeld &#252;berhaupt nicht profitieren. In Deutschland nimmt also die H&#246;he des Kindergeldes ab, je geringer das elterliche Einkommen ist. Bei absoluter Armut (Hartz IV) wird &#252;berhaupt nichts mehr gezahlt. Es gilt also offensichtlich der Grundsatz, dass die Kinder &#8220;beruflich erfolgloser&#8221; Eltern auch keine staatliche Unterst&#252;tzung verdienen.</p>
<p>Auch das seit dem 1. Januar 2007 eingef&#252;hrte Elterngeld orientiert sich nicht an dem Prinzip der Bed&#252;rftigkeit, sondern ist eine Umverteilung von unten nach oben. W&#228;hrend Erwerbslose als Sockelbetrag gerade einmal 300 Euro monatlich erhalten, k&#246;nnen Gutverdienende bis zu 1.800 Euro pro Monat beziehen. Hier wird ganz offensichtlich vom Gesetzgeber forciert, dass die Richtigen d.h. die Besserverdienenden, in Zukunft mehr Kinder bekommen und nicht die Falschen, also die, die sich Kinder eigentlich gar nicht leisten k&#246;nnen (<a href="http://www.feministisches-institut.de/elterngeld.html">Winker 2007</a>). Zu erw&#228;hnen ist auch der noch immer nicht ausreichende Ausbau des Kinderbetreuungsangebots. Eine bezahlbare, flexible und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung erm&#246;glicht erstens die Vereinbarkeit von Erwerbst&#228;tigkeit und Kindererziehung. Wenn beide Elternteile berufst&#228;tig sind, k&#246;nnen sie den gewohnten Lebensstandard weit gehend aufrechterhalten und Einkommensarmut vorbeugen. Zweitens werden durch eine fr&#252;hkindliche Bildung die Startchancen f&#252;r die Kinder verbessert, die aus benachteiligten Familien kommen.</p>
<p>Es bleibt festzuhalten, dass in unserer Gesellschaft offenbar nicht jedes Kind gleich viel wert ist. Kinder in gut situierten Familien bzw. Ehepaarfamilien erhalten mehr finanzielle F&#246;rderungen. Um Kinderarmut wirklich zu verhindern ist es daher notwendig, sich kontinuierlich, gemeinsam und solidarisch f&#252;r eine bedarfsgerechte Unterst&#252;tzung einkommensschwacher Familien stark zu machen. Zum anderen m&#252;ssen meines Erachtens Kinder selbst als eigenst&#228;ndige Rechtsperson begriffen und Leistungen f&#252;r deren Bed&#252;rfnisse gezahlt werden, unabh&#228;ngig von der Familienform und der Situation der Eltern. Die Vorschl&#228;ge des Deutschen Kinderschutzbundes, eine einheitliche Kindergrundsicherung zu entwickeln, die aus dem Kindergeld, dem Kinderzuschlag und den Regels&#228;tzen von Hartz IV besteht, geht hier meiner Meinung nach in die richtige Richtung. Des Weiteren ist auf die immer noch vorhandenen Benachteiligungen von M&#252;ttern auf dem Arbeitsmarkt und in den sozial- und familienpolitischen Ma&#223;nahmen zu verweisen. Anstatt speziell Frauen den Berufsausstieg finanziell zu vers&#252;&#223;en, sollte eher eine fundamentale Umgestaltung der Lohnarbeit vorgenommen werden. Der Mangel und die hohen Kosten der &#246;ffentlicher Kinderbetreuung f&#252;hrt dazu, dass M&#252;tter zu Hause bleiben, was wiederum zu schlechten Arbeitsmarktperspektiven und auch geringen Lohnersatzanspr&#252;chen f&#252;hrt. Dieser Kreislauf muss durchbrochen werden. Gunther E. Beisenherz behauptet damit zu Recht, dass ein Gro&#223;teil der gegenw&#228;rtigen Kinderarmut nicht zuletzt auf M&#252;tterarmut zur&#252;ckgef&#252;hrt werden kann, deren strukturelle Hintergr&#252;nde zu beseitigen sind.</p>
<p>An dieser Stelle ist anzumerken, dass Armut aber mehr ist, als nur wenig Geld zu haben. Vielmehr ist von einem mehrdimensionalen Ph&#228;nomen zu sprechen, das neben dem Mangel an finanziellen Ressourcen defizit&#228;re Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche mit sich bringt. Aspekte wie die Unterversorgung in den Bereichen Bildung, sozialer Integration und Gesundheit wurden in diesem Kontext schon genannt. Somit muss eine gelungene Armutspr&#228;vention auch konkret in diesen Bereichen ansetzen. So m&#252;ssten z.B. neben der finanziellen Zuwendung f&#252;r die Betroffenen auch die Ausgaben f&#252;r Bildung drastisch nach oben korrigiert werden, denn Bildung ist eine Chance, dauerhaft etwas gegen Kinderarmut zu tun.</p>
<h3>Kinderarmut als politisches Thema</h3>
<p>Obwohl die Fakten seit &#252;ber 10 Jahren auf dem Tisch liegen, hat die Politik bisher nicht gen&#252;gend Ma&#223;nahmen ergriffen. Vor kurzem war ein Aktionismus der beiden gro&#223;en Volksparteien zu beobachten, die mit schnell ausgearbeiteten Konzepten versprachen, etwas gegen Kinderarmut unternehmen zu wollen. So fordert die SPD f&#252;r jedes Kind ein einheitliches Kindergeld, damit Ungleichheiten beseitigt werden. Folgerichtig w&#228;re es, die Kinderfreibetr&#228;ge zugunsten eines h&#246;heren Kindergeldes abzuschaffen. Allerdings ist zu ber&#252;cksichtigen, dass bed&#252;rftige Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen, von dem h&#246;heren Kindergeld keinen Cent sehen und relativ betrachtet sogar schlechter dastehen. Die Union hingegen will die Kinderfreibetr&#228;ge anheben. Dies ist insofern kein guter Vorschlag, weil davon vor allem besser verdienende Haushalte profitieren. Zudem wollen CDU und CSU das Kindergeld staffeln: F&#252;r das zweite Kind soll es mehr geben als f&#252;r das erste und f&#252;r das dritte mehr als f&#252;r das zweite. Das w&#252;rde zwar kinderreichen Familien zu gute kommen, die besonders von Armut betroffen sind. Da aber die meisten Familien nur ein bis zwei Kinder haben, w&#252;rden nur wenige Kinder davon profitieren.</p>
<p>Mit diesen derzeitigen Konzepten der gro&#223;en Volksparteien und den dazugeh&#246;renden Berichten in den Medien wurde erfreulicherweise die Diskussion &#252;ber Kinder- und Jugendarmut wiederbelebt. Damit ist aber noch lange nicht das Problem gel&#246;st, dass in einem wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik Deutschland immer mehr Menschen, vor allem Kinder, am gesellschaftlichen Rand leben. Es ist daher notwendiger denn je, eine Politik zu schaffen, die sich nicht in der F&#252;rsorge f&#252;r die Armen ersch&#246;pft, sondern auf den Abbau der strukturellen Ursachen f&#252;r deren Armut abzielt. Es ist zu hoffen, dass die Politik Kinderarmut nicht nur zu einem Wahlkampfthema, sondern zu einem THEMA macht.</p>
<div>
<hr /></div>
<h3>Literatur</h3>
<ul>
<li>Beisenherz, H. Gerhard (2002): Kinderarmut in der Wohlfahrtsgesellschaft. Das Kainsmal der Globalisierung, Opladen.</li>
<li>Merten, Roland (2007): Kinderarmut in Deutschland &#8211; mehr als nur ein Randph&#228;nomen! <a href="http://www.uni-koblenz.de/%7Egpko/download/allgemein/dozenten/westphal/kinderarmut.pdf">http://www.uni-koblenz.de/~gpko/download/allgemein/dozenten/westphal/kinderarmut.pdf</a> [16.06.2008].</li>
<li>Holz, Gerda (2008): Kinderarmut &#8211; eine komplexe Herausforderung f&#252;r staatliches Handeln. In: Hans B&#246;ckler Stiftung WSI Mitteilungen 3/2008. D&#252;sseldorf.</li>
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