Navigation




Aktuelles

Newsletter

Wenn Sie regelmäßig über unsere Veranstaltungen informiert werden möchten, dann schicken Sie uns eine email an: info[at]feministisches-institut.de.

Wenn Sie regelmäßig über neue Artikel auf der Website informiert werden möchten, dann abonnieren Sie unseren RSS-Feed.


Jahresreader 2011

Alle in 2011 erschienenen Statements sind wieder in einem Jahresreader als PDF-Datei zusammengestellt:

Jahresreader 2011.

Die Reader der vergangenen Jahre:
Jahresreader 2010, Jahresreader 2009, Jahresreader 2008 und Jahresreader 2007.


08.03.2011

Buch:100 Jahre Internationaler Frauentag in Hamburg 2011

darin u.a.: Winker, Gabriele/Carstensen, Tanja: Frauenrollen – Technikbilder – Internet, S. 147-149.


Jahresreader 2011

Alle in 2010 erschienenen Statements sind wieder in einem Jahresreader als PDF-Datei zusammengestellt:

Jahresreader 2010.

Die Reader der vergangenen Jahre: Jahresreader 2009, Jahresreader 2008 und Jahresreader 2007.


13.04.2011 – fällt aus

Care Revolution – Zur Notwendigkeit der Umwertung gesellschaftlicher Reproduktionsarbeit

Vortrag und Diskussion von und mit Gabriele Winker,
19:00 – 21:30 Uhr im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.

http://www.kunstraumkreuzberg.de


Oktober 2010

Wie weiblich ist das Internet?

Obwohl heute fast genau so viele Frauen wie Männer das Internet nutzen, existieren die Klischees über Frauen und Technik unverändert fort.

Gabriele Winker und Tanja Carstensen in der Edition Le Monde diplomatique: Nano. Gen. Tech. Wie wollen wir leben? Nr. 8, 2010


26.10.2010

Gender Lectures zur Krise

Gabriele Winker referiert an der Universität Marburg ab 20 Uhr im Rahmen der Gender Lectures zur Krise der sozialen Reproduktion und möchte damit einen feministischen Beitrag zur Kapitalismuskritik leisten.

http://www.uni-marburg.de/genderzukunft/veranstaltungen


23.10.2010

„Frauensichten auf das bedingungslose Grundeinkommen“

Im Rahmen eines Tagesseminar des Nordelbischen Frauenwerks der Evangelischen Kirche zu „Frauensichten auf das bedingungslose Grundeinkommen“ in Hamburg referiert und diskutiert Gabriele Winker zum Bedingungslosen Grundeinkommen aus feministischer Perspektive.

http://www.ne-fw.de/frauenseminare


08.10.2010

„Die Krise als Symptom“

Gabriele Winker diskutiert in Leipzig ab 19 Uhr auf einer Podiumsdiskussion der LINKEN unter dem Titel „Die Krise als Symptom“ zu den Auswirkungen der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise auf die Geschlechterverhältnisse.

http://www.rosalux.de/themen/parteien-demokratie/veranstaltungen/veranstaltung/thema/sprachen/sprachen/geschlechterpolitiken


02.06.10

Geschlecht und Widerstand

Vortrag vcn Melanie Groß im Rahmen der Ringvorlesung “Gender-Turbulenzen. Heteronormativer Zwang unter Druck” Projekt: School is Open, Universität Köln, 14-15.30 Raum 9/HF Hauptgebäude Humanwissenschaftliche Fakultät

Radical Cheerleading, Anti-Lookism, Demonstrationen, überspitzte “Tussi”-Identitäten, Konzerte, Ladyfeste, Macker-Massacker und Drag-Aktionen – die Interventionsweisen in Bezug auf die Kategorie Geschlecht sind vielfältig und provokativ. Der Vortrag zeigt wie Gruppen, die solche Interventionen einsetzen, gleichzeitig verschiedene Macht- und Herrschaftsformen angreifen.


07.-09.05.2010

GenderCamp 2010

Das GenderCamp ist ein 3-tägiges Workshop-Event vom 7. bis 9. Mai 2010 im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll (bei Hamburg). À la BarCamp/Open Space/Unkonferenz geht es beim GenderCamp um Themen aus den Bereichen, Schnittmengen und Zwischenräumen von Gender/Queer/Feminismus und Internet/Netzkultur. Verfolgt wird die Frage nach queer-feministischer Handlungsfähigkeit und Praktiken im Internet. http://gendercamp.de/


27.04.2010

Citizen 2.0. – Wie beeinflusst das Netz die demokratische Öffentlichkeit?

Demokratie heute

Der Wahlkampf Obamas und die „Twitter-Revolution“ im Iran gelten als Erfolgsbeispiele für die Verbindung von Politik und sozialen Medien im Internet. In mancherlei Hinsicht erinnern die vernetzten Öffentlichkeiten im Web 2.0 an den Entwurf einer aufklärerischen Bürgergesellschaft, wie sie Jürgen Habermas in seinem soziologischen Klassiker „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ beschrieben hat. Doch neben aller Euphorie ist auch Skepsis angebracht: Senkt die technologische Entwicklung tatsächlich die Hürden zu mehr Beteiligung? Wie soll das politische System adäquat auf digitale „Schneeballeffekte“ reagieren? Welche neuen Machtverhältnisse bilden sich in der Netzkultur heraus?

Diskussionsrunde mit Dr. Stefan Münker, Autor von “Emergenz digitaler Öffentlichkeiten. Die Sozialen Medien im Web 2.0″, Dr. Tanja Carstensen,  Projektleiterin »Subjektkonstruktionen und digitale Kultur«, TU Hamburg-Harburg und Sophie Scholz, Projektleiterin “Socialbar” (www.socialbar.de), Umweltpsychologin und Netzwerkerin,Moderation: Jan Engelmann – Heinrich-Böll-Stiftung

http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=7376&crtpage=2

08.03.10

Popkultur, Kapitalismuskritik und Widerstand – feministische Perspektiven

Unsere Gesellschaft sieht sich zur Zeit der größten globalen Wirtschafts- und Finanzkrise seit 1929 gegenüber. In der Debatte darüber spielt die Geschlechterfrage keine Rolle. Bei der Planung des Internationalen Frauentages fragten sich die Organisatorinnen: Gibt es feministische Antworten auf diese Krise? Wo sind die Akteurinnen? Wo finden sie Verbündete?

Immer mehr junge Frauen organisieren sich eher in Nichtregierungsorganisationen, alternativen und autonomen Zentren oder selbst geschaffenen Kulturräumen, statt den »Marsch durch die Institutionen« anzutreten. Wie ist es möglich, hier wieder verstärkt einen Austausch zwischen unterschiedlichen feministischen und queer-feministischen Herangehensweisen und Politiken zu ermöglichen?

Um einen solchen Dialog zu führen, geben die Referentinnen Melanie Groß, Stefanie Lohaus (Mizzy Magazin) und Adelheid Biesecker Einblicke in unterschiedliche Bereiche, in denen Feministinnen oder Queer-FeministInnen gesellschaftspolitisch tätig sind.

14 Uhr Kulturforum Kiel. Programm mit weiteren Informationen als PDF – Die Teilnahme ist auch ohne Anmeldung möglich!


03.01.10

Feminismus im Netz

NDR Info – Frauenforum | 03.01.2010 17:30 Uhr

u.a. mit Tanja Carstensen

Viele junge Frauen fühlen sich längst gleichberechtigt – den Feminismus scheinen sie nicht mehr zu brauchen. Doch auch wenn dieser heute kein breites öffentliches Thema mehr zu sein scheint, sind feministische Ideen und Forderungen hochaktuell. Sie haben sich nur verlagert. Statt auf Demonstrationen zu gehen, treffen sich heutige Feministinnen im Internet; an die Stelle von Mädchentreffs und Frauencafes sind Facebook und Youtube, Gemeinschaftsblogs, Foren und Online-Magazine getreten.

Dort schreiben, filmen und bloggen junge Frauen über Themen wie Gleichberechtigung, Erziehung, ihre Heldinnen der Popkultur, Sex und alltägliche Diskriminierungen – mal humorvoll und verspielt, mal ernst und akademisch, dann wieder provokant und mit konkreten politischen Forderungen. Doch schaffen es die jungen Frauen, über ihre virtuellen Nischen hinaus politisch aktiv und öffentlichkeitswirksam zu werden?

mp3


Jahresreader 2010

Alle in 2009 erschienenen Statements sind wieder in einem Jahresreader als PDF-Datei zusammengestellt:  Jahresreader 2009.

Die Reader der vergangenen Jahre: Jahresreader 2008 und Jahresreader 2007.


08.12.09

Feministische Gesellschaftskritik jenseits von Alpha-Mädchen und F-Klasse

Vortrag und Diskussion mit Gabriele Winker in einer Reihe zu verschiedenen Ansätzen der Frauenbewegung, organisiert von DENKtRÄUME, 19.30 Uhr, Grindelallee 43, 20146 Hamburg, http://www.denktraeume.de/PlakatRest2009.pdf


03.12.09

Intersektionaler Mehrebenenansatz zur Analyse sozialer Ungleichheiten

Vortrag von Gabriele Winker in der Vortragsreihe Geschlecht und Gesellschaft, 19 Uhr, Universität Bochum


November 09

Agender – Bigender – Genderqueer. Feministische Auseinandersetzungen um das Internet

Artikel von Tanja Carstensen in der aktuellen Ausgabe der iz3w Nov/Dez 2009

pdf, Heft erhältich unter http://www.iz3w.org


30.10.09

Gabriele Winker zusammen mit Nina Degele: Teilnahme an einem Werkstattgespräch in der Reihe Theorien der Intersektionalität, veranstaltet vom Zentrum der interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin sowie dem Zentrum der transdisziplinären Geschlechterstudien der HU Berlin, 16 Uhr, HU Berlin


22.10.09

Feminismen im Mainstream, in Auflösung – oder auf intersektionalen Pfaden

Vortrag von Gabriele Winker zusammen mit Nina Degele in der Ringvorlesung Feminisms Revisited der Freiburger Geschlechterstudien, 20 Uhr, Universität Freiburg (PDF)


16.10.09

Care Revolution. Konsequenzen aus der Krise der Reproduktionsarbeit.

Vortrag und Diskussion mit Gabriele Winker im Rat für radikale Realpolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung, 12 Uhr, Berlin


1.9.09

Web 2.0 und Feminismus

Tanja Carstensen im Interview mit Radio Blau, Leipzig

http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=29655


24. Juli 2009

Geschlecht und Widerstand. post.. | queer.. |linksradikal..

19 Uhr Vortrag + Diskussion mit Melanie Groß im Kulturbunker Köln-Mühlheim (Veranstaltungsreihe Play Gender)

Wie ist politische Handlungsfähigkeit möglich ohne Rückgriff auf ein fragwürdiges „Wir Frauen?“ Seit den 1990er Jahren wird in der feministischen Diskussion ein Ausweg aus diesem theoretischen Dilemma gesucht. Gleichzeitig sind politische Gruppen aktiv, die durch ihre Orientierung am konkreten Handeln punktuelle Lösungen finden. Melanie Groß zeigt auf, wie post-, queer- und linksradikal feministische Gruppen sich positionieren, um handlungsfähig zu bleiben. Die zwischen ihnen entstehenden Konflikte lassen sich als eine besondere Stärke politischer Bewegungen verstehen, durch die es möglich wird, unterschiedliche Ebenen gleichzeitig existierender Machtformen anzugreifen.


13. Juli 2009

“Ich sehe was, was Du nicht siehst” – Queer-|Feministische Praxen

Vortrag von Melanie Groß in Magdeburg im Café Central 20:00 Uhr

Radical Cheerleading, Radiosendungen, Demonstrationen, überspitzte “Tussi”-Identitäten, Konzerte, Ladyfeste und Drag-Aktionen – die Interventionsweisen in Bezug auf die Kategorie Geschlecht sind vielfältig und provokativ. Der Vortrag zeigt wie Gruppen, die solche Interventionen einsetzen, gleichzeitig verschiedene Macht- und Herrschaftsformen angreifen.


11. Juli 2009

Geschlecht und Widerstand – intersektionale Perspektiven

Vortrag von Melanie Groß im Rahmen der Tagung ‘Feministische Aufbrüche’ in Marburg.

Mitschnitt auf Freie-Radios.net

17.30 – 19.00 ‚trauma im g-werk in marburg‘, afföllerwiesen 3, 35039 marburg


6.-11. Juli 2009

Gender is happening

Das Feministische Institut Hamburg auf dem Gender Happening in Berlin:

Eine intersektionale Betrachtung der Exklusion und Viktimisierung drogengebrauchender Sexarbeiterinnen

Workshop von Kathrin Schrader am 8.7.09

Ein nach wie vor gesellschaftlich stigmatisierter Bereich von Arbeit ist Sexarbeit und innerhalb des vielschichtigen Feldes ist die Sexarbeit von Drogengebraucherinnen, sogenannten “Drogen-” oder “Beschaffungsprostituierten”, wiederum marginalisiert.

“Drogenprostituierte” werden als Opfer, Täterin, Junkiehure, Kranke, Abhängige und Krankheit verbreitende, unprofessionell arbeitende Prostituierte diskriminiert. Die Diskriminierungen verschränken sich strukturell mit einer repressiven Politik von Sanktion und Verfolgung. Das hat eine verheerende Wirkung für die Betroffenen, sie werden kriminalisiert und sind nicht mehr als frei handelnde Subjekte erkennbar. Ausgehend von dieser These werde ich den Beitrag in drei Teile gliedern:

Nach einer Beschreibung repressiver Politiken bzgl. der Hamburger Situation im ersten Teil möchte ich im zweiten aufzeigen, warum die Situation der so genannten “Beschaffungsprostituierten” intersektional betrachtet werden muss. Im dritten Teil möchte ich darlegen, welcher Arbeitsbegriff innerhalb des illegalisierten Drogen- und Sexmarktes weiterführend ist.

Gender Trouble im Web 2.0

Workshop von Tanja Carstensen am 9.7.09, gemeinsam mit Danilo Vetter, Katrin Rubel und Juliette Emerson

Der Workshop bietet unter dem Schwerpunkt Gender in einem ersten Schritt die Möglichkeit Web2.0 Anwendungen kennen zu lernen. In einem zweiten Schritt wird es darum gehen aufzuzeigen, welche Vernetzungsmöglichkeiten NutzerInnen haben, wie genderrelevante Informationen im Internet bereitgestellt werden können und welche Möglichkeiten der Geschlechtsdekonstruktion es auf Blogs gibt. Anhand einiger Beispiele für Kämpfe um Geschlecht in Wikipedia, MySpace, studiVZ und Weblogs sollen Ansatzpunkte für queer-feministische Intervention diskutiert werden. Abschließend wollen wir der Frage nachgehen, wie einzelne Anwendungen wie Twitter, Vodcasts, Wikis oder Podcast sinnvoll genutzt werden können, um Geschlechterthemen im Internet zu verorten, feministische Themen zu stärken und Geschlecht zu dekonstruieren.



13. Juni 2009

Feminism reloaded

Vortrag von Melanie Groß im Kabale, Göttingen: Radical Cheerleading, Radiosendungen, Demonstrationen, überspitzte “Tussi”-Identitäten, Konzerte, Ladyfeste und Drag-Aktionen – die Interventionsweisen in Bezug auf die Kategorie Geschlecht sind vielfältig und provokativ. Der Vortrag zeigt wie Gruppen, die solche Interventionen einsetzen, gleichzeitig verschiedene Macht- und Herrschaftsformen angreifen.


11. Juni 2009

Feministische Werkstatt:Aufwertung durch Verdrängung? Eine feministische Kritik der Stadtteilentwicklung von St. Georg

In St. Georg leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Lebenskonzepten, Religionen und Weltanschauungen, das macht den Stadtteil lebendig und attraktiv. Gleichzeitig führen städtebauliche Veränderungen und die damit einhergehende Diskussion, welche Art zu leben in St. Georg noch akzeptiert wird, zu Auseinandersetzungen im Stadtteil. In der Werkstatt möchten wir mit Jenny Künkel (Wissenschaftlerin zu linker Stadtentwicklung), ragazza e.V., Steffen Jörg (politischer Aktivist), Tita do Rego Silva (bildende Künstlerin aus St. Georg) und Interessent_innen feministische Sichtweisen auf die Veränderungen in St. Georg diskutieren.

Kulturladen St. Georg, Alexanderstr. 16

Alle Werkstatttermine im Überblick


25. Mai 2009

„Feministische Gesellschaftskritik in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise“

20 Uhr Weltbühne in der ESG, Breul 43, Münster. Vortrag und Diskussion mit Gabriele Winker


12. Mai 2009

Am 12. Mai 2009 diskutiert Gabriele Winker im Rahmen des ökumenischen Podiums zur „Wende“ in der Familienpolitik zusammen mit Christa Boll vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut, Helmut Eidenmüller, Referatsleiter Familienpolitik der Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie Waltraud Waidelich vom Nordelbischen Frauenwerk. Diese Podiumsdiskussion findet statt im Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Hamburg-Altona.


Jahresreader zum Ausdrucken

Alle gesammelten Statements aus den Jahren 2006/2007 und aus dem Jahr 2008 können Sie als Jahresreader im PDF-Format downloaden:


5. Februar 2009

“Ich sehe was, was Du nicht siehst” – post..| queer..| linksradikal-feministische Gruppen und ihre Konflikte

Vortrag von Melanie Groß an der Universität Hamburg, Café Knallhart, 16-18 Uhr


30. Januar 2009

Geschlecht und Widerstand. post..| queer..| linksradikal..

Vortrag von Melanie Groß an der Universität Münster, AStA Frauenreferat

18 Uhr


11. Dezember 2008

Feministische Werkstatt:”natürlich: Kai” – zum Aufbrechen heteronormativer Familienbilder

Das Feministische Institut zeigt den in Hamburg und Bremen gedrehten queer-feministischen Film “natürlich: Kai” und diskutiert politische Strategien zum Aufbrechen heteronormativer Familienbilder mit den Produzent_innen dieses Films. Das Modell des männlichen Familienernährers und seiner Hausfrau verliert derzeit an Bedeutung. Jede und jeder wird heute aufgefordert für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen. Damit gewinnen vielfältige Familienmodelle wie Alleinerziehende, Homo-Lebensgemeinschaften, Regenbogenfamilien an Akzeptanz. Wir sehen eine schwangere Verteidigungsministerin in Spanien und einen us-amerikanischen Mann, der eine Tochter zur Welt bringt. Eine Chance für das Infragestellen herkömmlicher Familien- und Geschlechterbilder?

19 Uhr im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz, HH-St.Pauli

Alle Werkstatttermine im Überblick


20. November 2008

Verändern virtuelle Welten alte Genderstereotype?

Vortrag von Tanja Carstensen im Rahmen des Symposiums „Ingenieurkultur und Geschlechterrollen“ an der FH Kiel


23. Oktober 2008

Feministische Werkstatt: Arbeiten ohne Ende – oder: wie kann Arbeitszeitverkürzung wieder Thema werden?!

In vielen Bereichen nehmen seit einigen Jahren Druck und Umfang der Erwerbsarbeit enorm zu. Überstunden und Stress sind die Folgen. Trotz hoher Erwerbslosenzahlen, stressbedingter Krankheiten und Wünschen nach mehr Zeit jenseits der Erwerbsarbeit taucht aber die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung paradoxerweise in öffentlichen Debatten nicht auf. Wir wollen mit Margareta Steinrücke von der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Initiative pro malade Bremen (“Dem Krankenstand zu seiner alten statistischen Größe verhelfen”) diskutieren, welche Perspektiven es jenseits eines “Arbeitens ohne Ende” geben kann und was dabei Forderungen und Aktionen aus feministischer Sicht sein können.

19 Uhr im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz, HH-St.Pauli

Alle Werkstatttermine im Überblick


21. Oktober 2008

Grundeinkommen, bedingungslos: Wie viel Emanzipation trauen wir uns?

Die Chefin der katholischen Arbeitnehmer_innenorganisation trifft auf die Professorin und Mitbegründerin des Feministischen Instituts Hamburg. Die Ausgangspunkte von Birgit Zenker und Gabriele Winker sind unterschiedlich, dennoch setzen sich beide Frauen für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Kündigt sich hier ein parteiübergreifendes Bündnis für eine neue Emanzipationsbewegung an? Im Gespräch mit dem Netzwerker Sven Prien-Ribcke geht es um gute Gründe für ein Grundeinkommen, aber auch um die Frage, ob es die Emanzipation (v)erträgt, wenn jemand zu Hause bleibt. Die Zinnschmelze und das Hamburger Netzwerk Grundeinkommen laden herzlich zur Diskussion ein.

20 Uhr, Zinnschmelze, Maurienstr. 19, 22305 Hamburg

Veranstalter: Zinnschmelze & Hamburger Netzwerk Grundeinkommen

Alle Werkstatttermine im Überblick


05. Juni 2008

Feministische Werkstatt: Feminismen in Aktion

Feminismus ist wieder en vogue – doch was heißt das für konkrete politische Strategien, für Widerstandsformen, Aktionen und Protest? In der Werkstatt diskutieren wir mit unterschiedlichen politischen Gruppen darüber, inwiefern sie sich als feministisch verstehen, wie und warum sie sich auf den Begriff beziehen, was sie erreichen wollen und welche Angriffsziele sie haben. Besonders möchten wir uns über die unterschiedlichen Strategien, Widerstands- und Aktionsformen und die Erfahrungen damit austauschen.

Achtung: Abweichender Termin wegen der Fußball-EM

19 Uhr im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz, HH-St.Pauli

Alle Werkstatttermine im Überblick


24. April 2008

Geschlecht und Widerstand. post..| queer..| linksradikal..

Vortrag von Melanie Groß im Rahmen der Aktionstage “Kein Sexismus an Hochschulen!”, veranstaltet von: AStA, Feministisches Referat & :uniLinks! der Universität Bielefeld.

Wie ist politische Handlungsfähigkeit möglich ohne Rückgriff auf ein fragwürdiges ‘Wir Frauen’? Seit den 1990er Jahren wird in der feministischen Diskussion ein Ausweg aus diesem theoretischen Dilemma gesucht. Gleichzeitig sind politische Gruppen aktiv, die durch ihre Orientierung am konkreten Handeln punktuelle Lösungen finden. Der Vortrag zeigt, wie post-, queer- und linksradikal feministische Gruppen sich positionieren, um handlungsfähig zu bleiben. Die zwischen ihnen entstehenden Konflikte lassen sich als eine besondere Stärke politischer Bewegungen verstehen, durch die es möglich wird, unterschiedliche Ebenen gleichzeitig existierender Machtformen anzugreifen.

19 Uhr Universität Bielefeld, C2-144


10. April 2008

Feministische Werkstatt: Das bedingungslose Grundeinkommen – eine feministische Perspektive ?!

Derzeit gewinnt die Forderung nach einem Grundeinkommen in der politischen Arena an Bedeutung. Allerdings ist auffallend, dass sich FeministInnen nur selten und zögerlich dazu äußern. In der Werkstatt geht es darum, aus feministischen Perspektiven eigene Positionen zu einem bedingungslosen existenzsichernden Grundeinkommen zu finden. Gabriele Winker vom Feministischen Institut diskutiert gemeinsam mit Sören Kiel vom Netzwerk Grundeinkommen die Frage, wie FeministInnen die Debatte für ein bedingungsloses Grundeinkommen erweitern und vertiefen können.

19 Uhr im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz, HH-St.Pauli

Alle Werkstatttermine im Überblick


Protest gegen Abschiebung von Yasmin K.

Das Feminstische Institut protestiert gegen die geplante Abschiebung einer lesbischen Iranerin, auf die im Iran die Todesstrafe wartet. Schreiben an den Innensenator Dr. Körting (PDF)


Eröffnung: Feministische Werkstatt

Im Oktober eröffnet die Feministische Werkstatt. Jeden zweiten Donnerstag in jedem zweiten Monat werden wir ab dem 11. Oktober regelmäßige Veranstaltungen im Kölibri (Hein-Köllisch-Platz, Hamburg-St.Pauli) anbieten. Im Herbst/Winter-Programm sind folgende Themen geplant:

  • Feminismus – Positionen, Widersprüche, Perspektiven
  • Kanak Attack und das Rätsel des Feminismus
  • Feminismus im Web 2.0 – alte und neue Fragen, Projekte und Interventionen

Weitere Infos zur Feministischen Werkstatt und zu den Veranstaltungen


23. November 2007

Veränderung der Geschlechterordnung in neoliberalen Zeiten

Vortrag von Gabriele Winker im Rahmen der Fachtagung “Neue frauenpolitische Strategien für Wirtschaft und Arbeit”.

Die überregionale Fachtagung wird von der BAG – Bundesarbeitsgemeinschaft Berufliche Perspektiven für Frauen e. V. veranstaltet und findet am Freitag, den 23. November 2007 von 09.30 bis 18.00 Uhr in Berlin statt.


17. November 2007

Ladyfeste: Queer-feministische Interventionen on/offline

Vortrag von Melanie Groß auf der Tagung: 24. GMK – Forum Kommunikationskultur Lost? Orientierung in Medienwelten. Konzepte für Pädagogik und Medienbildung, Bielefeld


27. Oktober 2007

Referat von Tanja Carstenen in der Arbeitsgruppe “Informationskompetenz in den Gender Studies” auf der 5. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum an der HU Berlin


17. Juli 2007, 19.00 Uhr

Wider den zweigeschlechtlichen Erkennungsdienst

Attacken, Durchkreuzungen & Verschiebungen

Vortrag von Melanie Groß im Rahmen der Ausstellung Anti-Lookism

Hafenklang Exil, Neue Große Bergstraße, Hamburg

taz-Artikel von Robert Matthies zur Ausstellung: “Spieglein, Spieglein an der Wand…”


09. Juli 2007

Ein Mädchen ist ein Mädchen ist ein Mädchen…?

Neuere feministische Ansätze und ihre Bedeutung für die Mädchenarbeit

Tagung

Immer undurchschaubarer wird heutzutage die Welt der binären Geschlechterkonstruktionen: Einerseits machen Mädchen die besseren Schulabschlüsse im Vergleich zu Jungen und über 50% der StudienanfängerInnen sind weiblich. Andererseits werden tagtäglich Zuordnungen wiederholt, nach denen Mädchen zwar kommunikativer und sozialer sind, aber technikinkompetent und wenig Verständnis für harte naturwissenschaftliche Fächer vorzuweisen haben. Ähnlich unklar sind die entsprechenden Vorstellungen von Mädchenarbeit.

Veranstaltungsort: Katholische Akademie in Freiburg von 10.00 bis 18.00 Uhr

Die Tagung wird in Kooperation mit Multiline veranstaltet

Ankündigungsflyer & Anmeldung (PDF)


20. April 2007

Radiointerview des Querfunk Karlsruhe mit Melanie Groß für die Sendung “Identiflex” zum Thema Feminismus


19. April 2007, 19 – 21 Uhr

Von Hartz IV zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Gastreferentin: Gabriele Winker

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Treffpunkt Beruf & Karriere

Veranstalterinnen: Kirchlicher Dienst der Arbeitswelt, Nordelbisches Frauenwerk und Kooperation Plus

Königstraße 54, Hamburg

Artikel in der Nordelbischen vom 13.05.07 (PDF)


11. März 2007, 16 Uhr

Reclaim Feminism?

Vortrag von Melanie Groß im Rahmen des Feministischen Festivals

Schwarze Katze, Fettstraße, Hamburg


Weitere Themen

Gewalt gegen Frauen – Vom beherzten Eingreifen und seinen Folgen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag am vergangenen Wochenende griff ein Mann seine Freundin auf einer Straße in Hamburg an, würgte und schlug sie. Es eilten Menschen zu Hilfe und wehrten den Mann mit Reizgas ab. Dieser... mehr

“Also, wenn du da nicht von selbst drauf kommst…” Einschreibungen von Geschlecht bei Interface-AgentInnen

Technische Artefakte wie Fahrräder, Computer oder eben Interface-AgentInnen können nicht als natürlich und gegeben gesehen werden. Vielmehr müssen sie als soziale Akteure betrachtet werden, denn technische Artefakte verkörpern soziale Verhältnisse und Strukturen. Im alltäglichen Umgang begegnen uns ständig... mehr

Über Anregungen, Kritiken und andere Positionen freuen wir uns jederzeit: info[at]feministisches-institut.de


Feministisches Institut Hamburg

Telefon: 040 - 42878 - 4005 · Fax: 040 - 42878 - 2081