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Zwischen Marginalisierung und Selbstermächtigung:
Perspektiven auf Frauen-Migration am Beispiel indonesischer und koreanischer Krankenschwestern

10.06.2013, Laura-Solmaz Litschel

Der mehrheitsgesellschaftliche Diskurs um die sogenannte ‘Gastarbeiter-Ära’ der sechziger bis achtziger Jahre suggeriert eine patriarchal-strukturierte Migration: Männer migrieren, Frauen und Kinder folgen. Durch diese Konnotation wird die Selbstbestimmung vieler Frauen marginalisiert, da sie historisch als ‘Nachfolge-Migration’ stigmatisiert wird. Tatsächlich kamen aber viele qualifizierte Arbeitnehmerinnen aus eigenem Antrieb in die Bundesrepublik. Die Migration von Krankenschwestern aus Indonesien und Südkorea ist ein gutes Beispiel für die Tradition qualifizierter Frauen-Migration in die Bundesrepublik, eine Tatsache, der bislang kein Platz im historischen Gedächtnis des Landes zukommt… mehr


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