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Intersexualität

09.12.2017, Nina Degele
Die Aufnahme eines dritten Geschlechts durch das Bundesverfassungsgericht im November 2017 in das Geburtenregister ist die größte Revolution im ganzen Umfeld zu Geschlechterpolitik und Personenstand in den letzten Jahrzehnten. Denn nichts verunsichert mehr als nicht zu wissen, ob wir es mit einem Mann oder mit einer Frau zu tun haben. Etwas Drittes ist bislang paradoxerweise etwas nicht Existierendes, etwas nicht Vorhandenes. Nun wird es möglich und gesetzlich verbindlich, dem nicht Bezeichneten einen Namen zu geben, ihm gesellschaftliche Existenz zu verleihen. Das ist nicht hoch genug einzuschätzen… mehr


Weitere Themen

Zwischen Emanzipation und Einpassung: postfeministische Verwicklungen in Politik und Popkultur

Ein neuer deutscher Postfeminismus feiert Emanzipation und unterstützt dabei die neoliberale Umgestaltung der Gesellschaft. Gleichzeitig bietet Popkultur, die das Alltagsverständnis prägt, jungen Frauen Teilhabe an der Konsumkultur um den Preis politischer Kritik. Queerfeministische kapitalismuskritische Interventionen müssen diese Entwicklungen... mehr

Zum Konzept der “Täuschung” – Einladung zu queer-feministischen Veranstaltungen in Bremen: „Queer-feministische Debatten, Reflexionen und Interventionen“

Queer-feministische Perspektiven setzen an alltagsweltlichen Erzählungen an und positionieren sich herrschafts- und identitätskritisch. Sie stellen Normalitäten in Frage, fokussieren Brüche und gehen davon aus, dass die Suche nach der einen “Wahrheit” vergeblich ist. Die “Täuschung” ist ein Gegenstück... mehr

Über Anregungen, Kritiken und andere Positionen freuen wir uns jederzeit: info[at]feministisches-institut.de


Feministisches Institut Hamburg