Unser aktuelles Thema
Zwischen Marginalisierung und Selbstermächtigung:
Perspektiven auf Frauen-Migration am Beispiel indonesischer und koreanischer Krankenschwestern
Der mehrheitsgesellschaftliche Diskurs um die sogenannte ‘Gastarbeiter-Ära’ der sechziger bis achtziger Jahre suggeriert eine patriarchal-strukturierte Migration: Männer migrieren, Frauen und Kinder folgen. Durch diese Konnotation wird die Selbstbestimmung vieler Frauen marginalisiert, da sie historisch als ‘Nachfolge-Migration’ stigmatisiert wird. Tatsächlich kamen aber viele qualifizierte Arbeitnehmerinnen aus eigenem Antrieb in die Bundesrepublik. Die Migration von Krankenschwestern aus Indonesien und Südkorea ist ein gutes Beispiel für die Tradition qualifizierter Frauen-Migration in die Bundesrepublik, eine Tatsache, der bislang kein Platz im historischen Gedächtnis des Landes zukommt… mehr
Weitere Themen
Biopolitischer Rassismus der bürgerlichen Mitte im Hamburger Stadtteil St. Georg
Unter der Überschrift Chronik einer Woche fordert die Hansaplatz Initiative ein lebenswertes Umfeld für Familien mit Kindern im Stadtteil Hamburg St. Georg. Der traditionell ansässige Straßenstrich soll in ein abgelegenes Gewerbegebiet im hauptsächlich für seine industrielle Nutzung bekannten...
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Arbeitende Frauen vereinigt Euch!
Der französische Soziologe Michel Foucault plädiert in unterschiedlichen Texten und Gesprächen – u.a. in „Von der Freundschaft als Lebensweise“ mit Renè de Cecatty, Jean Danet und Jean Le Bitoux sowie in „Geschichte und Homosexualität“, welches er mit J.P....
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